Energie Blog

Hier stehen wissenswerte Beiträge über Versicherungen, Energie -Einsparungen .


Heizungsarten im Überblick Teil 1


Wer sich heute eine Heizungsanlage zulegen möchte, sei es für einen Neubau oder im Sanierungsfall für ein Bestandsgebäude hat die Qual der Wahl bei der Auswahl seiner Heizungsart . Es stehen doch viele verschiedene Heizungsarten zur Auswahl, die angefangen von den Klassikern wie der Öl- und Gasheizung über Stromheizung und Holzheizung bis hin zum Heizen mit Erdwärme oder Solarthermie (Sonne) reichen. Dennoch gibt es zwischen den einzelnen Heizungsarten große Unterschiede bezüglich der Anschaffungskosten, der Brennstoffe, der Funktionsweise, des Einsatzzwecks und daraus resultierend der Energieeffizienz .Die folgenden Arten werden wir etwas näher unter die Lupe nehmen , in diesem Sprechen wir über die ersten 2 Varianten.



  1. Wärmepumpe.
  2. Brennstoffzellenheizung.
  3. Holzheizung.
  4. Ölheizung.
  5. Gasheizung
  6. BHKW. (Blockheizkraftwerk)
  7. Elektroheizung.
  8. Infrarot
  9. Solar / Photovoltaik


 

1. Wärmepumpe

Diese Art der Versorgung erfreut sich großer Beliebtheit wenn es darum geht Heizkosten zu sparen. Eine Wärmepumpe arbeitet unabhängig von fossilen Brennstoffen und trägt dadurch effektiv und aktiv zur Reduzierung des CO₂- Ausstoßes bei. Umgebungsluft,Erdreich oder das Grundwasser liefern hier die Wärme nahezu frei Haus, dadurch kann die Energie effizient genutzt werden. Auch der dafür benötigte geringe Anteil von Strom machen diese Art der Heizung sehr beliebt. Eine Wärmepumpe bietet die Unabhängigkeit von Gas oder Öl. Der große Vorteil ist das man die Wärmepumpe im Sommer für die Kühlung de r Räume genutzt werden kann, durch eine Kombination mit einem Wohnungslüftungsgerät erhält man ein vollständiges Klimasystem für das Haus.


2. Brennstoffzellenheizung

Der Vorteil dieser Art der Heizung ist sicher das er nicht nur Warmwasser und Wärme erzeugen kann, sondern sogar den Strombedarf des eigenen Bedarfes erzeugen kann. Hier wird die Kraft-Wärme-Kopplung genutzt. Dies funktioniert anders als bei anderen KWK Technologien Bsp. BHKW, nicht über die klassische Verbrennung sondern durch einen chemischen Prozess. Die Brennstoffzelle erzeugt die Wärme und den  Strom durch die sogenannte kalte Verbrennung. Diesen Prozess gibt es schon seit 180 Jahren. Durch die Kombination der Erzeugung von Wärme und Strom erreichen diese Art einen Wirkungsgrad von c. 90 Prozent. Diese Art lohnt sich für die Hausbesitzer da ,am dich finanzielle Freiräume schafft und Unabhängigkeit. 


 


 



 

Heizungsarten im Überblick Teil 2



3. Holzheizung


Die moderne Holzheizung punktet mit niedrigen Energiekosten und hoher Umweltverträglichkeit. Es gibt unterschiedliche Formendie ich ihnen hier näher erläutere , die Hackschnitzelheizungen verbrennen zerkleinertes Holz, während die Holzvergaseröfen w mit Scheitholz befeuert werden und moderne Kombi-Holzheizungen machen aus Hackschnitzel, Holzscheiten oder Pellets angenehme Wärme. Ob als Zentralheizung oder als Einzelraumbefeuerung, Energieeffizienz und Umweltfreundlich. Eigentlich ist es ganz gleich welche Holzheizung man einbaut, alle lassen sich prima mit einer thermischen Solaranlage koppeln und oft auch eine bestehende Öl- oder Gasheizung ergänzen. Den Wärmebedarf errechnet Ihnen der Heizungsfachmann mit einer Wärmebedarfsberechnung. Sind bei der Holzheizung alle Komponenten aufeinander abgestimmt werden optimale Wirkungsgrade um 90 % erzielt. Wichtig ist tatsächlich die Art des Holzes grundsätzlich sind Hackschnitzel effektiver und günstiger als Scheitholz. 


 

Scheitholzkessel

Die Scheitholzkessel Holzheizung wird mit gesägtem oder gehackten Holz in der Brennkammer befeuert. Die gewonnene Wärmeenergie wird in einen Pufferspeicher eingebracht und wird so für Heizsysteme zur Verfügung gestellt. Aufgrund des hohen Wirkungsgerades und der effizienten Wärmespeicherung muss nicht zwingend jeden Tag geheizt werden, sondern es kommt auf den Wärmebedarf an.


 

Holzvergaserkessel

Bei den Holzvergaserkesseln handelt es sich um Scheitholzkessel mit zwei Verbrennungskammern. Hier wird nicht nur das Holz genutzt sondern auch die Wärme aus dem Verbrennen der entstehenden Gase genutzt. In der oberen Kammer wird Primärluft zugeführt wodurch das Holz erst getrocknet wird und dann in Holzgas umgewandelt wird. Durch ein Gebläse gelangt es in die untere Kammer. , hier werden die schwerer zu verbrennenden Bestandteile in nutzbare Wärme umgewandelt.




Hackschnitzelkessel und Pelletkessel als Holzheizung

Die automatische Bestückung ist sicher ein großer Vorteil einer Hackschnitzel- oder Pelletheizung. Die Förderschnecke bringt die Brennstoffe automatisch in den Kessel zum gewünschten Verbrennungsvorgang. Bei den Hackschnitzelkesseln ist der große Vorteil das diese auch mit Holzpellets befeuert werden können, bei einem Pelletkessel ist die Befeuerung mit anderen Arten eher nicht möglich. 



Kombikessel

Die sicher beste Alternative sind Kombikessel, hier kann man die Holzart kaufen, die gerade am günstigsten für Sie ist. Denn diese Art erlauben bei einer Holzheizung einige Variationen: Es gibt Kombikessel zum Verbrennen von Hackschnitzeln und Pellets ebenso wie Kessel, die Holzstücke, Hackschnitzel oder Pellets verbrennen. Diese Art der Heizung sorgt für besonders niedrige Betriebskosten.

 

Kaminöfen, Kachelöfen

Sollte man nur einen Raum heizen wollen hat man die Wahl zwischen einem Kamin in dem man Holz auflegt und immer wieder bei Bedarf nachlegt oder einem Kaminofen bzw. Kachelofen bei der die Wärme als Strahlungswärme abgegeben wird. Manche Öfen haben eine Wassertasche mit der man die Zentralheizung unterstützen kann. Wasserführende Kaminöfen sind eine perfekte Erweiterung zu bestehenden Heizsystemen die mit Gas oder Öl betrieben werden. Arbeitsaufwand bei einem Kaminofen ist sicher umfangreicher da man den Aschekasten doch öfter leeren muss. Pelletheizung sind da etwas angenehmer in der Anwendung, 


Vorteile einer Holzheizung

  • Niedrige und konstante Energiepreise durch in heimischen Wäldern nachwachsenden Brennstoff Holz Hohe Umweltverträglichkeit
  • hervorragende Klimabilanz 
  • Hohe Versorgungssicherheit 
  • Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern 
  • Mit anderen erneuerbaren Energien kombinierbar wie Solarthermie 
  • Hohe Förderung der Holzheizung durch BAfA


Nachteile einer Holzheizung

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Kosten Brennstoffbevorratung
  • Schwankende Brennstoffqualität erfordert Achtsamkeit beim Kauf
  • Platzbedarf für Brennstofflager
  • Teilweise manuelles Beschicken der Holzheizung
  • Asche muss geleert werden


 

Heizungsarten im Überblick Teil 3



Ölheizung


Die Ölheizung - was ist das eigentlich? Eine Ölheizung erzeugt Wärme für Heizung und Warmwasser durch die Verbrennung von einem flüssigen Brennstoff ( Heizöl), diese werden in Tankanlagen vor Ort gelagert. Die Ölheizung ist wie die Gasheizung , die am meisten genutzte in Deutschland, mehr als ein Viertel aller deutschen Immobilien werden mit Ölheizungen versorgt. Der Aufbau einer Ölheizung ist sehr einfach , denn sie besteht aus einem Kessel, Tank und der Regelung. Der Kessel verbrennt die fossilen und regenerativen Quellen und der Tank hält die Brennstoffe in ausreichender Menge vor. Alte Ölheizungen entsprechen oft nicht mehr dem neuesten Stand und verbrennen und verbrauchen oft mehr Energie als nötig. Die neueren Versionen sind oft Energieeffizienz, denn diese nutzen zusätzlich zur Wärme die durch die Verbrennung gewonnen wird auch die Energie der Abgase die in den älteren Modellen durch den Schornstein entweicht. Durch dieses Prinzip senkt man die Heizkosten und schützt das Klima.


 

Es gibt zwei Arten der Öl Heizung


  • die Öl-Brennwertheizung 
  • die Öl-Solar-Hybridheizung




Die Öl Brennwertheizung

Wenn es um das heizen mit Öl geht ist der Brennwertkessel mit Warmwasserspeicher heute meist der Standard. Die Technik ist langjährig erprobt und kann zuverlässig in jedem Haus eingesetzt werden. Einziges Manko ist sicher der benötigte Platz für den Heizöltank, dieser umfasst je nach dem errechneten Energiebedarf ein Volumen von 1000 bis 3000 Litern in wenigen fällen sogar mehr. Ein weiterer Nachteil ist die Abhängigkeit zu den fossilen Energieträgern, auch dann wenn diese zu 10 % aus pflanzlichen Anteilen bestehen. Wer sich für die Anschaffung einer Brennwertheizung mit Öl entscheidet, profitiert von verschiedenen Vorzügen. Zu den wichtigsten Vorteilen zählt die effektive Einsparung von Heizöl. Um auch die Heizkosten dauerhaft zu senken, ist eine Öl-Brennwertheizung somit die richtige Wahl. Außerdem punkten sie mit einer kompakten Bauform und eignen sich daher für viele verschieden Standorte. Sie haben miest nur minimale Geräusche in Betrieb, die Schadstoffemission der neuen Modelle überzeugen und tragen zum Umweltschutz bei. 



Öl Solar-Hybridheizung

Eine Ölheizung in Kombination mit Solarthermie verbindet Sicherheit mit erneuerbaren Energien, Kompakt aus Systemspeicher und Ölheizung. Auf welche Technik man hier zum Einsatz kommt entscheidet letzendlich die Art der Solaranlage. Diese kann das Warmwasser versorgen und unterstützt so das Öl-Brennwertgerät. Welche Größe benötigt wird muss man von einem Fachmann ausrechnen lassen. In vielen Fällen reicht eine Kollektorfläche von ca. einem Quadratmeter pro Person im Haushalt . Die Kollektoren erzielen dann genügend Energie um die Warmwasserspeicher auf die richtige Temperatur zu bringen, das positive bei der Kombination ist , sollte der Bedarf an Warmwasser höher sein , schaltet sich das Öl-Brennwertgerät mit an. 


 

Die Vor- und Nachteile – Heizen mit Öl


Vorteile der Ölheizung: 


  • geringe Heizkosten , hoher Wirkungsgrad durch die Nutzung des Brennwerteffektes
  • Nachhaltigkeit durch die ausgereifte Kombi mit Solarthermie, Zuverlässigkeit
  • Keine laufenden Gebühren für einen Gasanschluss
  • Alte Gebäude verfügen meist über einen Öllagerraum, daraus entstehen weniger Umbaukosten


 

Nachteile der Ölheizung:


  • Hoher Verbrauch von fossilen Rohstoffen , trotz Beimischung von Bio Heizöl
  • Hoher Platzbedarf für die Öllagerung
  • keine abschätzbare Kalkulation der Preise, durch die ständige Veränderung der Ölpreise


 

Heizungsarten im Überblick Teil 4



Gasheizung

Eine Gasheizung benötigt wenig Platz und ist eine Effiziente Heizanlage, die Vorzüge des einfachen Einbaues und die geringen Investitionskosten machen sie zum meistgenutzten Heizsystem in Deutschland. Fast die Hälfte der deutschen Haushalte wird mit Gas betrieben, sie gilt als sicher , modern und ist leicht zu handhaben. Oft sind allerdings die Gasheizungen veraltet und müssen von Gesetz wegen ausgetauscht werden. Wartet man zu lange, kann man mit einem ordentlichen Bußgeld rechnen. Alte Gasheizungen sollte man auch wenn nicht vom Gesetz zwingend verlangt, umrüsten um zu sparen.

Die laufenden Kosten sind ähnlich wie bei der Wärmepumpe und doch niedriger als bei Pelletheizungen. Leider kann die Gasheizung in puncto Umweltfreundlichkeit nicht punkten, da sie mit fossilen Brennstoff betrieben wird. Rüstet man aber etwas auf und kombiniert Solar/und oder Photovoltaik mit der Gasheizung wird es etwas Umweltfreundlicher.


 

Die folgenden 4 Varianten einer Gasheizung gibt es: 


Gastherme

Die einfachste Form der Gasheizung ist die Gastherme. Sie wird meist an der Wand angebracht und sorgt für warme Räume und warmes Wasser. Das Warmwasser wird hierbei über einen externen Speicher erwärmt.



Die Kombitherme


Die Kombitherme hat oft die selbe Größe wie eine Gastherme allerdings kombiniert sie Heizung und Warmwasser in einem Gerät. Das Wasser wird hier durch einen Durchlauferhitzer erwärmt, das heisst das Wasser wird nur bei Bedarf erhitzt. Ein großes Manko der Kombitherme ist das man sie nicht aufrüsten kann mit Solaranlagen. 



Gas – Kompaktgerät


Das Gas-Kompaktgerät macht ebenfalls Heizung und Warmwasser in einem Gerät warm. Nur die Warmwasseraufbereitung erfolgt in einem integrierten Speicher, welcher den Vorteil hat das Warmwasser schneller verfügbar ist. Diese Kompaktgeräte sind meist wesentlich größer aufgrund des internen Speichers und können sowohl wandhängend sein als auch bodenstehend.


 

Der Gaskessel


Diese Art wird vor allem in Gebäuden mit einem höheren Wärme- und Wasserbedarf eingesetzt, wo ein kleiner interner Speicher sicher oftmals an Grenzen kommen würde. Der externe Wasserspeicher ist für die Warmwasserversorgung. Der Gasheizkessel ist recht groß und ist bodenstehend. 



Vorteile und Nachteile

Der Vorteil der wandhängenden Geräte ist sicher der Anschaffungspreis aber auch die die oft recht kompakte Größe. Da sie nur eine kleine Brennerleistung von bis zu 35 KW haben, sind sie für Etagenwohnungen und Einfamilienhäuser geeignet. 


Die bodenstehenden Geräte haben einen recht leistungsfähigen Brennwertkessel der auch Mehrfamilienhäuser versorgen kann. 

 Der Bau eines Gasheizkessels hat im Vergleich zu den wandhängenden den Vorteil, das dieser weiträumig verbaut werden kann und dadurch besser zu erreichen ist . Das ist ein großer Vorteil bei der Wartung und Reparatur.


Welche Gasheizung letztendlich die richtige für sie ist , hier für muss erst mal die benötigte Leistung des Hauses berechnet werden . Erst dann kann man sich für die richtige entscheiden, denn ist die Leistung zu hoch ist sie nicht effizient und ist sie zu niedrig dann frieren sie .




 

Heizungsarten im Überblick Teil 5


 


BHKW. (Blockheizkraftwerk)


Das  Blockheizkraftwerk ist eine Anlage zur Gewinnung elektrischer Energie und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird. Die  Nutzwärme wird in ein Nahwärmenetz gespeichert. Hierfür wird das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung genutzt. Der Antrieb erfolgt über einen Stromerzeuger diese gibt es in Variationen von Motoren unter anderem gibt es  Diesel-, Pflanzenöl- oder Gasmotoren, aber auch Gasturbinen, Stirlingmotoren oder Brennstoffzellen werden auch verwendet. Bei dieser Art der Heizanlage, wird die Abwärme auch genutzt, daraus entsteht eine wesentlich höherer Gesamtnutzungsgrad. Ein BHKW ist in der Regel nur dann wirtschaftlich, wenn es zwei Drittel des Jahres läuft: 5.500 von 8.760 Jahresstunden sind nur dann zu realisieren wenn der  Betreiber, über das Jahr einen konstanten Wärmebedarf hat das heißt auch im Sommer. 



 

Gasbetriebenes Blockheizkraftwerk

Der Erdgas betriebene Motor, wandelt die chemische Energie durch eine Interne Verbrennung in mechanische um. Durch die erzeugte Energie wird der Generator angetrieben der den Strom erzeugt. Die Wärmeüberträger erlangen durch den Prozess die thermische Energie aus heißen Abgasen und der Restwärme des Motors. Die daraus entstehende Wärme, heizt das Heizungswasser oder die Warmwasserbereitung auf. Der hier erzeugte Anteil der Stromerzeugung liegt bei ca. 10-30 Prozent, die Wärmeerzeugung liegt bei ca. 60-75 Prozent.


 

Der Stirling- Motor 

Diese Art des BHKW wandelt externe Energie in mechanische Energie um. In einem abgeschlossenen Raum wird ein Gas immer wieder abgekühlt und erhitzt. Durch die Temperaturänderung entsteht ein schwankendes Volumen das einen Strom erzeugenden Kolben antreibt. Die Rest – und Abwärme wird hierbei auch mit Wärmeüberträgern genutzt und Heizungswasser, Warmwasserbereitung sowie die Raumheizung werden dadurch erwärmt.Der hier erzeugte Anteil des Stromerzeugung liegt bei 12 - 15 Prozent, die Wärmeerzeugung liegt bei etwa 85 Prozent.


 

Das Brennstoffzellenheizgerät

Hier erzeugen Brennstoffzellen durch die Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff, Strom und Wärme. Der Wasserstoff ist ein Elektrolyseur der aus überschüssigem Solarstrom selbst hergestellt werden kann. Die meisten Anlagen gewinnen ihren Energieträger aus Erd- und Flüssiggas. Der große Vorteil der Brennstoffzellenheizung ist der hohe Wirkungsgrad von über 40 Prozent bei der Stromerzeugung. Hier hat sich die Hochtemperatur-Festoxid-Brennstoffzelle mit keramischen Materialien als besonders vielversprechend im Vergleich durchgesetzt. Diese Art der Heizung kann sogar für kleinere Gebäude sinnvoll eingesetzt werden .


 

Das Pellet-Blockheizkraftwerk

Eine umweltfreundliche Alternative ist das Pellet-Blockheizkraftwerk , ein Mini-Blockheizkraftwerk das preiswerte, klimaneutrale Holzpresslinge verbrennt um Strom und Wärme zu erzeugen. Der Stirling Motor kann als Beispiel dafür verwendet werden , er erzielt beim Heizen einen Wirkungsgrad von ca. 80-90 Prozent. Nachteil dieser Form ist der mehr benötigte Platz für die Pellets im Vergleich zum Erdgasbetriebenen. 


 


 





 


 

Heizungsarten im Überblick Teil 6


Elektroheizung

Die elektrische Heizung hat den Vorteil das man diese zu jedem bestehenden Heizungssystem zusätzlich installieren kann. Der Vorzug der schnellen Inbetriebnahme punktet bei jedem . Der weitere Vorteil ist sicher die verschiedenen Farben und Formen der Heizkörper, hier findet man für jeden Wohnbereich das passende. Die Funktionsweise der Elektroheizer ist das die Wärme aus Strom erzeugt wird, das passiert durch einen widerstandsbehafteten Leiter der das Gebäude durch Strom erwärmt. Eine Elektroheizung wird auch oft Widerstandsheizung genannt. In Kombination mit einer PT Anlage arbeitet diese Art von Heizung sehr umweltbewusst. Eine Elektroheizung lässt sich als zentrale oder dezentrale Heizung einsetzen. Diese Art der Heizung zählt zu den Direktheizungen . In diese Reihe gehören ; Heizlüfter,Heizstrahler, Wandkonvektoren aber auch Infrarotheizungen. Trotzdem funktionieren diese alle unterschiedlich, ein Lüfter pustet warme Luft, eine Infrarot Heizung erwärmt nicht die Luft sondern sich selbst und umliegende Gegenstände.


 


Die Kombination mit einem Speicher


Auch hier hat man die Möglichkeit, einen Speicher mit einzubeziehen . Das ist oft günstiger und umweltbewusst. Günstig hier sind zum Beispiel ein Nachtspeicher, dieser besitzt ein Speichermedium, das vom Strom erwärmt wird und anschließend die thermisch gewonnene Energie den ganzen Tag verteilt an den Aufstellraum abgibt. Anders als eine alleinige Direktheizung, ist diese Art auch noch dann warm auch wenn der Strom gerade aus ist. 


 


Die Montage

Direktheizungen wie Schnellheizer und Wandkonvektoren , lassen sich schnell und einfach an der gewünschten Wand anbringen. Sie sind in vielen Bereichen schnell einsatzbereit, diese Art eignet sich fürs Bad, ebenso wie für den Einsatz als Elektroheizer in wenig benutzten Räumen wie umgebaute Garagen oder Wintergärten. Dank der geringen Einbautiefe und der großen Leistungsstufen bleiben sie stets dezent. Aufgrund der vielen modernen Designs erschafft man oft mehr Fläche und diverse Höhepunkte in Räumen.


 

Unterschiedliche Oberflächen, sind für verschiedene Anwendung geeignet. Einige Anbieter bieten Glasfronten an aber auch verschiedene Farbige Oberflächen.Ein Hingucker ist sicher die Variante eine Heizung in Spiegeloptik. 


Gebäudeenergiegesetz mehr Energieeffizient?


Kurz GEG genannt, ist ein Teil des geplanten deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechtes. Ausgesprochen heißt es : Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden


Das Ziel ist der sparsame Einsatz von Energie im Gebäudebereich mit der bestmöglichen Nutzung von erneuerbarer Energie für Strom, Kälte und Wärme.


Eigentlich geht man davon aus, das man bei diesem Gesetz immer“Up to Date“ in der Engergieeffizenz ist , aber weit gefehlt. Die derzeit benutzten Standards sind alte festgeschriebene Standards imGEG. So sehr man sich eine Vereinheitlichung der festgeschrieben Standards und der 

Gesetze . 

Im Jahre 2019 wurde nach einem ewigen Hin und Her das Gebäudeenergiegesetz kurz GEG beschlossen.Hierbei werden dann das Erneuerbare-Energie . Wärmegesetz ( EEWärmeG), das Energiespargesetz ( EnEG)sowie die Energieeinsparverordnung ( EnEV) in ein einheitliches Gesetz zusammengefasst.


Heißt derzeit könnten manche Gebäude mehr an Energieeffizient leisten als von der Bundesregierung verpflichtend ist . Derzeit kann man mit den beschriebenen Zielen der Bundesregierung im Gebäudebereich, nicht wirklich die angestrebten Klimaziele erfüllen, die zum Schutz des Klimawandel nötig wären.








Was ist ein Energieausweis?


 Seit 2009 müssen Verkäufer oder Vermieter einen Energieausweis vorlegen. Der Energieausweis, auch „Energiepass" genannt, bewertet den energetischen Zustand von einem Haus. Und ist geregelt in der Energieeinsparverordnung.


Welche Arten gibt es?

Es gibt 2 unterschiedliche Ausweise: 


Verbrauchsorientiert: hier wird der tatsächliche Verbrauch bewertet. Grundlagen für die Erstellung sind die letzten 3 Jahresabrechnungen der Energiequelle z.b. Berechnungen bei einer Gasheizung.


Bedarfsorientiert: Grundlage ist die Bauweise des Gebäudes. Der Pass weist nur den theoretischen Energiebedarf aus. 


Beide Ausweise sind nicht vergleichbar, da sie auf unterschiedlichen Grundlagen erstellt werden.



Wo ist der Energieausweis geregelt?

Der Energieausweis ist in der Energieeinsparverordnung (EnEV) geregelt. Neuerungen gab es erst 2014. Jeder der seine Immobilie verkaufen oder vermieten möchte, muss spätestens bei der Besichtigung den Pass unaufgefordert vorlegen. Aber auch Gebäude ab 250qm Nutzfläche mit Publikumsverkehr müssen den Ausweis besitzen, er muss dort sichtbar aufgehangen sein.


Was sind die Ausnahmen

Wie überall gibt es auch hier Ausnahmen. Denkmalimmobilien und Immobilien mit einer Nutzfläche unter 50qm sind nicht Energieausweisverpflichtet.



Welche Energieklassen gibt es?

Alle auf dem Stand der EnEV 2014 erstellten Energieausweise müssen Wohngebäuden eine Energieeffizienzklasse von A+ bis H zuweisen.



Wie lange ist er gültig?

In der Regel hat der Energieausweis eine Gültigkeit von 10 Jahren.






 Wie kann ich sparen?



Energieverbrauch


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Lohnt sich eine Photovoltaikanlage? Photovoltaik – Das besondere Versprechen?


Das absolute Versprechen, dauerhaft seinen eigenen Strombedarfs selbst decken, doch geht das und lohnt es sich wirklich? Angenommen wird man packt sich ein paar Solarmodule auf das Dach und los geht es mit der umweltfreundlichen und noch dazu konsumentenfreundlichen Stromproduktion. Der Rest der gewonnenen Energie, wird durch die Einspeisevergütung noch ein wenig Geld verdient . 


Im Durchschnitt verbraucht eine Familie im Jahr ca. 4000 kWh dafür bezahlt man je nach Vertrag und Anbieter im Schnitt 1100€. Hat man zusätzlich im Haus eine Wärmepumpe und Belüftungsanlage gehen mal schnell noch 1000- 2000 kWh mehr auf die Rechnung.


Die Photovoltaik Anlagen sind im Anschaffungspreis gesunken, eine Anlage für ein Einfamilienhaus kostet ca. 15.000 € für eine 10 kWp (Nennleistung), die Haltbarkeit wird von den Herstellen mit ca. 20 Jahren beziffert. Was leistet denn im Durchschnitt solch eine Anlage an kWh? Sagen wir es mal so bei den perfekten Bedingungen kann bei einer Größe der Anlage von 10 kWp von 10.000 kWh pro Jahr ausgehen. Achtung diese Leistung baut sich mit den Jahren ab , man geht nach 15 Jahren von einer Leistung von 85 % der Anlage aus. 


Leider muss man sagen das man seinen Eigenverbrauch in der Praxis aber meist nur bei 50-60% liegt, da wenn die Sonne meisten scheint , auf der Arbeit ist und somit es nicht verbrauchen kann, 

ein weiteres Problem ist sicher das wenn es am Abend kalt wird , die Sonnenleistung nicht vorhanden ist. Aufgrund dessen , hat man Stromspeicher erfunden, die das umgehen sollen. Diese sind unheimlich preis-intensiv, lohnen aber deshalb da sie den gewonnenen Strom zwischenspeichern und somit einen Verbrauch wenn man ihn benötigt , gewährleisten. 



Vorteile??

Ein kleiner Vorteil ist das man die Anlage über 20 Jahre von der Steuer absetzen kann, verkauft man zusätzlich an den Netzbetreiber elektrische Energie, wird man zum Unternehmer, dies hat den Vorteil das man die Umsatzsteuer für die PV Anlage vom Finanzamt zurückerstattet bekommt.



Nachteile?


Man muss dem Energieversorger, Rechnungen stellen und die Umsatzsteuer mit aufschlagen. Somit muss man als PV Anlagen Unternehmer, die Umsatzsteuer an das Finanzamt zurückführen und nun auch noch monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung und Ende des Jahres auch noch die Umsatzsteuererklärung machen . Heißt Papierkram ohne Ende, in der Freizeit werden die Rechnungen geschrieben oder die Umsatzsteuervoranmeldung gemacht werden. Und da wir den selbst verbrauchten Strom als Privatperson, ohne Mehrwertsteuer erhalten. Macht das Finanzamt die Hände auf und verlangt 19% Mehrwertsteuer auf den Eigenverbrauch. 


Die ganzen Steuerlichen Probleme sind den meisten Laien unbekannt oder man hat zu wenig Erfahrung! Das heißt man sollte sich dazu auch noch einen Steuerberater suchen der ebenfalls nicht umsonst arbeitet. 


Fazit : 

Lassen Sie sich beraten ob dies alles für Sie in Frage kommt, finanziell lohnt es sich derzeit nicht sondern kostet eher Zeit .