Wissenswertes über Gutachten, Versicherungen, Werbung an den eigenen 4 Wänden

Welche Versicherungen lohnen sich?


Wer ein Grundstück oder Haus besitzt oder eines bauen will ist gut beraten, sich gegen so manch drohende Ungemach rechtzeitig zu versichern.

Das Angebot an Versicherungen ist riesig. Doch nicht jede Versicherung ist zwingend erforderlich. Bauherren sollten möglichst einen gangbaren Mittelweg zwischen Über- und Unterversicherung wählen. Dabei gilt es individuelle Gefahren abzuwägen und eine sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Gäbe es eine Versicherung für Träume, sie hätte bestimmt eine hohe Abschlussquote. Doch auch wer viele Versicherungen abschließt, Ein Restrisiko bleibt immer.



Hier einige Empfehlungen


 

Grundstückshaftpflichtversicherung

wenn das unbebaute Grundstück brach liegt und erst zu einem späteren Zeitpunkt bebaut wird oder keine Bebauung geplant ist. Denn der Grundstücksbesitzer haftet bei Unfällen auf dem unbebauten Grundstück, wenn andere zu Schaden kommen. Die Grundstückshaftpflichtversicherung deckt diese Risiken ab. Der Versicherungsschutz erlischt, sobald auf dem Grundstück eine Baustelle entsteht.



Bauherrenhaftpflichtversicherung

Ein Bauvorhaben birgt auch eine Gefahrenquelle für Dritte. Unabhängig davon, ob der Bauherr einen Unternehmer, Handwerker oder einen Architekten mit der Bauaufgabe betraut, wird er dennoch nicht von seiner Sorgfaltspflicht befreit. Diese Versicherung deckt unvorhersehbare Schäden während der ganzen Bauphase ab. So können beispielsweise herabfallendes oder herum liegendes Baumaterial, unzureichende Absperrungen, nicht gesicherte Deckendurchbrüche zu enormen Schadensersatzforderungen führen.



Private Haftpflichtversicherung

Sie schützt den Versicherungsnehmer und seine Familie (Kinder bis zum 18. Lebensjahr bzw. bis zum Ende der Berufsausbildung) gegen Ersatzansprüche Dritter im privaten Bereich. Laut Gesetz haftet man für jeden verursachten Schaden persönlich.



Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Bei Schäden, die durch herabfallende Ziegel, Glatteis etc. verursacht werden, kommt die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht zu tragen. Bewohnt der Immobilieneigentümer das Haus oder die Wohnung selbst, ist eine Private Haftpflichtversicherung ausreichend.



Gewässerschadenhaftpflichtversicherung

Die Gewässerschadenhaftpflichtversicherung ist für Häuser zu empfehlen, die mit Öl beheizt werden. Denn der Eigentümer haftet auch ohne eigenes Verschulden in voller Höhe, wenn aus undichten Tanks Öl in das Grundwasser oder Erdreich entweicht. Bereits ein Viertel Liter Heizöl verunreinigen 250 000 Liter Wasser. Die Sanierung und Entsorgung des verseuchten Bodens ist mit einem enormen Kostenaufwand verbunden. Für die Versicherung ist es unerheblich, ob der Besitzer schuldhaft ist.



Bauleistungsversicherung, Glasversicherung

deckt unvorhersehbare Schäden und Folgeschäden am Neubau ab, die während der gesamten Bauzeit auftreten können. Hierzu zählen Schäden, bedingt durch außergewöhnliche Witterungsverhältnisse wie Hagel und Sturm, Beschädigungen durch höhere Gewalt und fahrlässiges oder böswilliges Handeln bekannter bzw. unbekannter Personen. Das Glasbruchrisiko während der Bauzeit und Folgeschäden an richtig hergestellten Bauteilen, die aufgrund von Material- oder Konstruktionsmängeln entstanden sind, sind ebenfalls eingeschlossen.


 

Feuerrohbauversicherung

Schäden und Folgeschäden, die durch Explosion, Brand und Blitz am Neubau und an auf dem Grundstück befindlichen Baustoffen entstehen, deckt die Feuerrohbauversicherung ab. Viele Kreditinstitute setzen den Abschluss dieser Versicherung voraus, um Kredite zu gewähren.


 

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung deckt Schäden an Gebäuden, Nebengebäuden und Garagen ab, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Rohrbruch, Frost sowie Sturm und Hagel entstehen.


 

Elementarschadenversicherung

Schäden am Gebäude, die Naturereignisse, wie z.B. Erdbeben, Erdsenkungen, Erdrutsch, Lawinen und Schneedruck verursachen, können durch die Elementarschadenversicherung versichert werden. Diese stellt eine Ergänzungsversicherung zur Wohngebäudeversicherung dar, die jedoch nicht in jeder Region abgeschlossen werden kann.



Hausratversicherung

Die Hausratversicherung deckt entstandene Schäden an der Einrichtung ab, hervorgerufen durch Brand, Explosion, Blitzschlag, Anprall eines Kraft- oder Luftfahrzeuges, Hagel, Sturm, Leitungswasser, Raub, Vandalismus und Einbruchdiebstahl. Maßstab der Versicherungssumme ist der tatsächliche Wert des gesamten Hausrats.


 

Bauhelfer-Unfallversicherung

Freiwillige Helfer, wie Freunde, Verwandte und Bekannte, müssen bei der Bauberufsgenossenschaft angemeldet werden. Unabhängig davon, ob sie unentgeltlich oder gegen Bezahlung arbeiten. Die "ungelernten Kräfte" sind gesetzlich Unfall versichert. Der Bauherr kann eine private Bauhelfer- Unfallversicherung abschließen. Hiermit sind der Bauherr und alle freiwilligen Helfer geschützt.



Rechtschutzversicherung

Die Rechtschutzversicherung deckt eventuelle Anwalts- und Verfahrenskosten für den Fall ab, dass der Bauherr selbst geschädigt wurde und den eigenen Schadensersatzanspruch geltend machen will. Bevor Bauherren eine Rechtschutzversicherung abschließen, sollten sie sich genau erkundigen, welche Streitigkeiten eingeschlossen sind. Streitfälle aus Planung und Errichtung, sowie gegen am Bau beteiligten Unternehmen sind in der Regel nicht abgedeckt.



Risikolebensversicherung

Bauherren tragen meistens aufgrund der eingegangenen finanziellen Belastungen eine hohe Verantwortung für ihre Angehörigen. Der Gesetzgeber sieht für die Hinterbliebenen nur bis zu max. 60% der zum Zeitpunkt des Ablebens erworbenen Erwerbsminderungsrentenanwartschaften des Versicherten vor.

Gäbe es eine Versicherung für Träume, sie hätte bestimmt eine hohe Abschlussquote. Doch auch wer viele Versicherungen abschließt, Ein Restrisiko bleibt immer .



Grundsätzlich gilt, sich ein Paket zusammenzustellen, das sowohl das Haus oder die Wohnung abdeckt als auch einen eventuellen Schaden bei Dritten auf dem Grundstück.



Feuer, Wasser, Wetter In hochwassergefährdeten Gebieten sollte man zusätzlich eine so genannte Elementarschadenversicherung abschließen. Neben dem Schutz des Gebäudes gehört zur Grundausstattung eines Sorglos-Pakets für die eigenen vier Wände eine Haus- und Grundstückshaftpflichtversicherung. Die kann sich gerade im Winter schnell auszahlen, wenn ein Spaziergänger vor der Haustür stürzt. Alle Verträge sollten unbedingt vor dem Unterschreiben vom Versicherungsnehmer genau gelesen werden. Eine Hausratversicherung sollte man unbedingt abschließen - sonst steht man nach einem Sturm oder Brand wirklich vor dem Nichts.


Ob kleinere Zusatzversicherungen wie zum Beispiel gegen Glasbruch sinnvoll sind, lässt sich nur individuell entscheiden. Grundsätzlich bewegen sich eventuelle Schäden in einem Bereich, den der Besitzer in der Regel selbst bezahlen kann. Hat er jedoch eine komplett verglaste Außenwand, ein Gewächshaus und ballversessene Kinder, kann sich auch diese Investition schnell auszahlen.


Und schließlich gelte am Ende doch immer:


"Wenn der Schaden erst einmal da ist, stellt sich heraus, dass die Versicherung sinnvoll war - oder gewesen wäre."

 
 


 


Welche Arten von Gutachten gibt es? Immobilienbewertung einfach erklärt

Welche Arten gibt es ? 



Vorwort


 Welche Gründe hat man um ein Gutachten in Auftrag zu geben? Hierbei geht es um die Feststellung des Wertes. Aber auch zeigt es Mängel und Schäden am Gebäude auf . Sollte man vor einem Verkauf stehen aber auch bei Erbe oder einer Scheidung muss der Marktwert feststehen. Sollte auch mal ein Schaden entstehen oder es um einen Versicherungsfall sich handeln, werden oft Gutachter beauftragt. Einige Banken beauftragen auch Gutachten um zu sehen ob das Geld auch für den benötigten Kredit ausgegeben wurden. Dies geschieht meist mit qualifizierten Immobiliensachverständigen. Die Gutachten werden aber noch unterteilt. 



Wofür braucht man ein Verkehrswertgutachten?


Wer für einen Kauf oder Verkauf sich entscheidet und den genauen Wert der Immobilie kennen möchte, greift meist auf das Verkehrsgutachten zurück. An diesen Gutachten orientieren sich selbst Gerichte, Versicherungen und Behörden, denn diese benötigen Sie für ein Marktwertgutachten. Oft heutzutage aufgrund von Scheidung und Erbe, ist es eine der wichtigsten Entscheidungsgrundlagen. Um den Verkehrswert zu errechnen werden meist zwei Verfahren gleichzeitig angewendet. Es wird gewählt zwischen drei Möglichkeiten, das Vergleichsverfahren, das Ertragswertverfahren und das Sachwertverfahren. 



Was ist das Vergleichswertverfahren?


Entscheidend und die Grundlage für diese Art der Methode , werden Immobilien mit gleichwertigen Objekten in der Nähe vergleichen. Hierbei spielt Lage, Größe , Bodengutachten genauso wie ein bestehendes Gebäude auf dem Objekt, hier wird dann geprüft wie die Größe und bauliche Substanz , der Gesamtzustand und die Qualität des Gebäudes sind . Alles in allem gibt es dann mit Vergleichsobjekten einen Wert. 



Was ist das Sachwertverfahren?


Bei dieser Bewertung , das meist für Objekte genutzt wird , die man selbst nutzen möchte, werden ausschließlich Dachwerte der Außenanlagen und des Hauses auf Grundlage der eigentlichen Baukosten und dann abzüglich der Abnutzung ermittelt. Oft wird diese Art von Verfahren mit dem Vergleichswertverfahren zusammen angewendet um eine Wertermittlung für ein Grundstück zu finden. 



Was ist das Ertragswertverfahren?


Wird am meisten angewendet , wenn das Objekt, immer wiederkehrende Erträge erwirtschaftet, beispielsweise durch Miete oder Pacht. Hierbei werden im Gegensatz zu den vorher genannten Verfahren, weitere Faktoren ermittelt, zum Beispiel der Bodenwert zzgl. der Verzinsung und um die Bewirtschaftungskosten im bereinigten Mietertrag.



Was gibt es noch für Verfahren ? Das Kurzgutachten.


Sollte man den Wert nur zur Übersicht benötigen, weil man Verkaufen möchte oder Scheidung und Erbe in friedlicher Einigung ohne Gericht, bietet sich diese Form der Begutachtung an. Hier werden auch wichtigen Daten zusammen getragen zur Wertbestimmung des Objektes allerdings nur in Kurzform und nicht im Langtext mit allen Erläuterungen, das zahlt sich auch im Preis aus. Allerdings ist ein Kurzgutachten nicht vor Gericht zulässig. Um sich nur einen Überblick zu erschaffen ist es sehr gut, und umfasst ca. 20- 30 Seiten, sieht man das aber im Vergleich zu einem Verkehrsgutachten das fast das doppelte an Seiten umfasst, bemerkt man warum es Kurzgutachten heißt. 




Was ist ein Schadensgutachten?


Hierbei beurteilt ein Gutachter den Schaden, anhand verschiedener Punkte. Kann der Schaden behoben werden?, Was ist die vermutliche Schadensursache?, Der Wert des beschädigten Bereichs, ergeben sich daraus Folgeschäden?. Das Schadengutachten gibt dann Aufschluss über die Höhe des Mangels und auch die Möglichkeit einer Schadensbeseitigung. Genutzt wird diese Art des Gutachtens bei Schäden oder Mängeln m Haus oder der Wohnung. Die Schadensgutachten werden vor allem für die Schadenregulierung von Hausrat, Kasko, Sach- oder Haftpflichtversicherung genutzt.




Was ist ein Bauschadengutachten?


Hat man Material- Verarbeitungs- oder Konstruktionsfehler oder Bauschäden an einer Immobilie , sollte man ein Bauschadengutachten in Auftrag geben. Oft merken Häuslebauer erst nach der Schlüsselübergabe , das Mängel an er Substanz oder der Konstruktion etc. sind, in diesem Fall sind die Mängel der Baugesellschaft und somit , sind diese auch haftbar für diese Mängel. Sollte das Objekt durch verschieden Firmen gebaut worden sein, muss man erst einmal die verantwortliche Firma feststellen. In diesen Fällen greift das Bauschadengutachten, hier wird geprüft , wer die Haftung für die bestehenden Mängel, übernimmt.



Was ist ein Schimmelgutachten?


Viele Menschen ob in Wohnungen oder Häusern, haben das Problem mit Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden. Hierfür gibt es auch spezielle Gutachter, die alle Faktoren wie Bausubstanz aber auch falsches Belüften die Schimmelbildung ausgelöst haben. Oft nimmt der Gutachter auch noch eine Probe des lästigen Schimmels. Erst wenn er alles protokolliert hat, und die Ergebnisse aus dem Labor da sind, kann der Gutachter hier Empfehlungen etc. ausstellen. 



Welchen Gutachter soll ich wählen?


Grundsätzlich sollte man vorab mit einem oder Ihren Immobiliensachverständigen besprechen , welche Art und welcher Umfang benötigt wird. Meist kennen diese schon empfehlenswerte Gutachter in Ihrer Nähe. Achtung wählen Sie den Gutachter , passend zu Ihren Gutachten Wünschen aus . 






Werbung auf den eigenen 4 Wänden – lukrativ oder nicht?

 

Eine doch recht wenig beschriebene Möglichkeit, sich ein weiteres Einkommen zu erzielen oder auch den Kredit besser zu bedienen, ist die Vermietung einer Werbefläche am eigenen Haus. Sicher wird man auf dem Dorf schwerer einen Interessenten zum Werben finden, als in der Stadt , dort vornehmlich an Bahn Linien oder Hauptverkehrsstraßen. Aber man sollte auch auch die Möglichkeit nicht aus dem Auge lassen, dass es auf dem Land , Interessenten gibt für solche Flächen. Manche Firmen suchen gezielt. Auch Grundstücke an Discountern kommen hier in den Genuss , wenn sie es denn selbst möchte , Werbeflächen zu vermieten. Denn jeder Einkäufer sieht beim einsteigen in das Auto diese Anzeigen. Generell sind Demographische Daten und die Größe der Werbetafel bei einer Vermietung entscheidend. 

Darauf Bezug nehmend kann man sagen wie sich der Wert der Werbefläche zusammen setzt.


1. Bestimmung der Zielgruppe und Lage, Bsp. Schulnähe , Discounter Nähe, Bahn oder Hauptstraße, 

2. Welche Größe kommt für einen selbst in Frage, gibt es dafür Interesse?



Für die Eigentümer , denen sich die Möglichkeit bietet, ohne Abstriche, im Aussehen des Hauses zu machen, ist es ein lukratives Nebeneinkommen.In manchen Fällen steigert es sogar bei einer Vollvermietung den Preis der Immobilie, da der neue Eigentümer gleich ein Einkommen mit in den Kredit rechnen kann. Aber nicht jeder der möchte kommt in den Genuss des kleinen Zusatzverdienstes. Hier ist wirklich in erster Linie die Lage entscheidend.



Aber Achtung 

Informieren sie sich vorher über die Richtlinien in ihrem Bundesland zur Werbung im Freien. Sicher hat man hier nicht nur Pflichten sondern auch Rechte. Bei der Außenwerbung erhält man die Genehmigung dann, wenn man sich an die Vorschriften hält. Es gibt allerdings Firmen im Internet die sich mit der Materie sehr gut auskennen und sich in beratener Weise vorab zur Verfügung stellen. Auch hier gilt es sich alle Richtlinien vorab gut durch zu lesen. Achten Sie auf das kleingedruckte, das 



Fazit : Eine sehr gute Möglichkeit, Geld mit den eigenen vier Wänden zu verdienen, allerdings nur an bestimmten Zielorten. Einfach mal im Internet eingeben „Werbung auf den eigenen vier Wänden“ und bei Interesse dort eine Firma direkt anschreiben. Da dies noch nicht ein „Hype“ ist , besteht jetzt noch die Möglichkeit , fündig zu werden. Denn die Nachfrage bestimmt den Preis. 




 Immobilien als Kapitalanlage


 

Bei der Geldanlage der Ersparnisse in Immobilien muss immer – je nach Währungsunion – überlegt werden, welche Anlageziele verfolgt werden. Grundstücke und Wohnungen, die nicht zu eigenen Wohnzwecken erworben werden, können beim späteren Wiederverkauf zu relativ hohen Gewinnen führen. Aber das setzt voraus, dass der Erwerber lange genug warten kann. Solche Wertsteigerungen treten im Allgemeinen erst nach Jahren ein.


Darüber hinaus erfordert der Kauf von Grundstücken und Häusern Sachverstand oder seriöse Beratung durch Experten.



Geldanlage in Immobilienfonds. 

Eine Geldanlage in Immobilien ist eine der sichersten Kapitalanlagen. Es gibt offene und geschlossene Immobilienfonds

a) Bei den offenen Immobilienfonds können im Allgemeinen in unterschiedlichen Objekten investiert werden. Die Gefahr dabei bezieht sich sodann auf die Leerstände, sich verzögernde Erstvermietungen und auslaufende Mietverträge.

b) Die geschlossenen Immobilienfonds sind nur für Anleger konzipiert, die steuerliche Verluste aus Anfangsinvestitionen in gewerblich genutzte Immobilien nutzen können. Aus diesem Grunde ist die Anzahl der Fondsanteile festgelegt und damit der Anlegerkreis von vornherein begrenzt.

Egal auf welcher Geldanlage die Auswahl fällt, kann durchaus auf attraktive Mietrenditen setzen. Allerdings ist bei einer offenen Geldanlage Vorsicht geboten, da hierbei keine Rücknahmeverpflichtung seitens der Anlegergesellschaft besteht.

Der Markt für Anlageimmobilien für private Anleger bietet im Wesentlichen diese Alternativen an:


1. Vermietete Wohnungen und vermietete Häuser,

In der Regel genügt der Bank –bei ausreichender Bonität des Anlegers- die zu erwerbende Immobilie als Sicherheit. So muss der Käufer der Immobilie neben einem geringen Eigenkapitalanteil keine weiteren Sicherheiten stellen.

Fazit: vermietete Wohnimmobilien sind grundsätzlich gut geeignet für den Vermögensaufbau.


2. Denkmalgeschützte und zu sanierende Immobilien,

Dabei erwirbt man eine unsanierte, denkmalgeschützte Immobilie, die dann vom Bauträger saniert und vermietet wird. Häufig sind neben den klassischen Bankdarlehen zusätzlich üppige Förderdarlehen mit Tilgungszuschüssen erhältlich.

Fazit: denkmalgeschützte Immobilien sind für Anleger mit hohen langfristigen Einkommen gut geeignet, wenn Konzept und Preisniveau stimmen und wenn Standort und Lage wirklich gut sind.

Tipp: Wir haben interessante Immobilien zum Thema in Potsdam im Angebot


3. Appartements in Studentenheimen,

Studentenappartements bieten den Vorteil, dass sie zu den Angeboten mit den niedrigsten Preisen gehören. Häufig handelt es sich um Neubauten an Universitätsstandorten, die Anlegern angeboten werden. Für die Finanzierung stehen meist örtliche Banken zur Verfügung. Ähnlich wie bei den vermieteten Wohnungen ist hier die Finanzierung- abhängig von der Bonität des Kunden- unproblematisch.

Fazit: Studentenappartements sind grundsätzlich gut für den Vermögensaufbau geeignet.


4. Appartements und Wohnungen in Pflegeheimen,

Eine Pflegeimmobilie ist besonders bei Anlegern, die nach einer sachwertgestützten Rente suchen, beliebt. Da die Pflegeheime langfristig an einen Betreiber verpachtet sind, sind keine Mietausfälle und keine Verwaltungsaufwendungen während der Pachtlaufzeit erforderlich.


Fazit

Pflegeimmobilien sind für Anleger, die Vermögen aufbauen möchten, weniger geeignet, dagegen sind Pflegeappartements für Anleger, die hauptsächlich auf eine langlaufende Mietauszahlung Wert legen, gut geeignet. Seniorenwohnungen sind grundsätzlich gut als Kapitalanlage geeignet.

TIPP: Auch hier können wir deutschlandweit aushelfen.


 

5. Beteiligungen an geschlossenen oder offenen Immobilienfonds.


Dabei beteiligt sich der Anleger an einer Gesellschaft, in deren Eigentum sich die Immobilie befindet. Bei geschlossenen Fonds sind es konkrete Immobilien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder kurzfristig mit dem Geld der Anleger angekauft werden. Bei offenen Fonds handelt die Gesellschaft mit Immobilien, d.h. sie erwirbt und veräußert fortlaufend Immobilien.


 

Fazit: Nur für den risikobewussten Anleger gut als Kapitalanlage geeignet.