Maklertätigkeit

HIer werden wir Themen unter die Lupe nehmen die die Maklertätigkeit umfassen, u.a. Reservierungsvertrag, Allgemeinauftrag, Alleinauftrag etc.


 

Reservierungsvertrag - Für den Verkäufer und Käufer eine Absicherung?

Sie möchten lieber bis zum Notartermin, ruhige Nächte haben , und nicht mit der inneren Unruhe leben, was wenn der Käufer 5 Minuten vorher absagt. Diese Sache können Sie umgehen, denn mit einem Reservierungsvertrag,sind sie wenn es Probleme gibt abgesichert, wichtig ist zentrale Punkte darin festzuhalten. Auch für manchen Käufer ist der Vertrag eine Absicherung an seine Traumimmobilie zu kommen.


 

Was ist ein Reservierungsvertrag?

Der Vertrag bestätigt Ihnen , das der vermeintliche Käufer, tatsächlich die Absicht eines Kaufes hat. Die Immobilie ist durch diesen so lange reserviert bis zum Kauf. Im Vertrag kann man auch den ausgehandelten Preis . Auch für den Käufer hat das Vertrag den Vorteil das er das Exklusivrecht mit dem ausgehandelten Preis an der Immobilie erwirbt. 



Wie lange kann man einen Reservierungsvertrag abschließen?

Eigentlich sind die Vertragszeiten von den beiden Vertragspartnern zu entscheiden, meist wird ein Vertrag abgeschlossen um eventuelle Finanzierungsmöglichkeiten oder die Prüfung des Vertrages durch den Anwalt oder Notar zu vollführen. Die Zeit sollte aber eine Zeit von 6 Monaten nicht überschreiten, der Vertrag erhält auch nur seine Rechtskräftigkeit nach aktueller Rechtslage, wenn die Dauer darin festgelegt wurde. Man muss nicht, sollte aber eine Beurkundung für den Reservierungsvertrag anstreben um im Falle eines Streitfalls , ein juristisch, bestätigtes Werk zu haben. 

Warum ein Reservierungsvertrag? Wen schützt er?

Ein solcher Vertrag kann niemanden schützen, das der Vertrag hunderprozentig zu Stande kommt, denn nur die notarielle Beurkundung des Kaufvertrages überträgt die Immobilie in das Eigentum des Käufers. Dieser Vertrag schützt soll aber nicht Knebeln! Das heißt die Aufgabe ist es von Ihm sie im Ernstfall zu schützen. Sollte der Vertrag nicht eingehalten werden, greifen die im Reservierungsvertrag ausgehandelten Klauseln, um Schadensansprüche gelten zu machen. Dadurch ist es möglich ohne große finanzielle Einbußen , die Immobilie erneut zu vermitteln.


 

Was kostet ein Reservierungsvertrag?

Erst einmal noch mal , aus diesem Vertrag geht keine Kaufverpflichtung hervor. Wenn sie einen guten Verkäufer haben , verlangt dieser keine Gebühr für die eigentliche Reservierung. Sollte der Vertrag über ein Maklerbüro abgewickelt werden kann es allerdings zu einer Gebühr der Bearbeitung kommen. Ein Reservierungsvertrag wird an Stelle einer Anzahlung als verbindliche Reservierung gewertet. Er greift nur , mit den ausgehandelten Punkten , sollte der Kaufvertrag nicht zu Stande kommen, und das dadurch keine Einbußen entstehen. 


Wichtig - Lassen Sie sich beim Aufsetzten dieses Vertrages von einem Anwalt oder Makler helfen



 

Qualifizierter Alleinauftrag




Was ist ein Qualifizierter Alleinauftrag? Nach dem Allgemeinauftrag und dem Alleinauftrag kommt nun noch der qualifizierte Alleinauftrag, den Sie mit einem Makler schließen können. 

Der Auftrag wird zwischen dem Makler und dem im Grundbuch eingetragenen Eigentümer der Immobilie geschlossen und wir immer individuell ausgehandelt . Oft wird es auch Individualvereinbarung genannt. Hierbei wird der Auftrag an einen einzigen Makler vergeben, der sich um alle Sorgen, Nöte, Belange, Werbung usw. kümmert. Er ist die einzige Ansprechperson, selbst die eigen gefundenen Kaufinteressenten müssen bei diesem Vertrag, an den Makler verwiesen werden. 

Der Vorteil für den Makler ist hier ganz einfach, bei einem Verkauf des Objektes , steht ihm die Provision zu, und das unabhängig davon wie der Käufer die Immobilie gefunden hat. 

Der Vorteil des Verkäufers ist , das er hier die besten Verkaufsstrategien und den höchst möglichen Einsatz um einen potenziellen Käufer zu finden, vom Makler erwarten kann.

Im Gegenzug zum Alleinauftrag, ist der Vertrag des qualifizierten Alleinauftrag , für den Makler erstrebenswert, denn hier ist ihm in jedem Fall die Provision bei Verkauf sicher. Bei dem Alleinauftrag geben die meisten Makler nur fünfzig Prozent, da sie nie sicher sein können, am Ende der Verkäufer zu sein, und auch die Provision einzustreichen. Denn viele „Köche „ verderben den Brei !! Allerdings tun sich die meisten Verkäufer / Eigentümer sehr schwer, diesen Qualifizierten Alleinauftrag zu erteilen, sind Ihnen doch sowohl bei dem Verkauf als auch bei der Provision , die Hände gebunden . Auch kann es vertraglich geregelt sein, das dem Eigentümer untersagt ist Eigengeschäfte vorzunehmen, das bedeutet , das ohne die Einwilligung des Maklers, kein Hauptvertrag abgeschlossen werden kann.



Fazit : 

Diese Entscheidung für den Qualifizierten Alleinauftrag, wird meist nur dann vom Verkäufer getroffen wenn bei dem Verkauf, vorhersehbare Schwierigkeiten absehbar sind oder er alleine den Verkauf nicht bewerkstelligen kann. Hier sollte jeder die Individualvereinbarungen gut lesen, und sich sicher sein dass er sämtliche Verhandlungen an den Makler übertragen hat. Bedeutet man muss sich um nichts kümmern aber man kann sich nicht mehr im nach hinein umentscheiden .Sollte man diesem Vertrag wortbrüchig werden , kann es zu Schadenersatz Zahlungen führen für beide Seiten kommen. Sollte man hier eine Vertragslaufzeit von über einem Jahr vereinbaren, spricht man dann vom Vertrauensmakler.


 


Alleinauftrag was bedeutet das?


Der Alleinauftrag auch Makleralleinauftrag ist ein Vertrag im deutschen Makler-recht, der ausschließlich die Vertragsbeziehung zwischen dem Makler und dem Auftraggeber einschließt. Hierbei gibt man nur einem Immobilienmakler den Auftrag das Objekt zu verkaufen. Nur beim qualifizierten allerdings wird der Vertragsabschluss aus Eigeninitiative des Verkäufers ausgeschlossen.Bei einem Alleinauftrag muss der Makler in angemessener Weise für den Verkäufer tätig sein, so dass es auch im nach hinein eruierbar ist. Ist der Makler zu faul und tut das nicht, ist er nach BGB schadensersatzpflichtig. Den Umfang und die dazugehörigen Tätigkeiten, bestimmen die Vertragsparteien im Vertrag. Die Weisungsbefugnis des Maklers ist unabhängig, er ist also kein Handelsvertreter oder Dienstnehmer. Dennoch kann der Verkäufer diverse Tätigkeiten bzw. Zeitangaben mit bestimmten Beträgen verknüpfen, somit erhält der Verkäufer ein Mitspracherecht bei der Umsetzung des Tätig werden. Ein Widerruf des Vertrages einseitig , ist nicht möglich. Seit dem Jahre 1999 bedarf der Alleinauftrag keiner Schriftform mehr. Bei einem Alleinauftrag findet immer eine ausführliche Beratung durch den Makler statt. 



Vergütung des Maklers

Neben dem Provisionsanspruch kann in manchen Fällen eine Aufwandsersatzklausel im Vertrag enthalten sein. Der Vertrag sichert mit der Provisionsicherungsklausel dem Makler, beim Immobilienverkauf im Rahmen der Vertragslaufzeit, einen Anspruch zu. Gibt es diese Klausel nicht , und verletzt der Auftraggeber seine Vertragspflichten, hat der Makler einen Anspruch auf Schadensersatz, diese fällt allerdings in den meisten Fällen geringer aus als die eigentliche erhoffte Provision. Die Vertragsdauer ist unterschiedlich wird aber begrenzt um eine einschränkende Bindung an einen Makler auszugleichen. Bei Grundstücken sind in der Regel sechs-acht Monate normal, ein Hausverkauf hat oft längere, in der Regel um die 12 Monate, nach dieser gesetzten Frist, endet der Alleinauftrag automatisch ohne Kündigung. 



Fazit : 

Hierbei verzichtet der Verkäufer darauf, weitere Makler zu involvieren, allerdings darf er selbst sein Immobilie weiter anbieten. Sollte er diese dann veräußern, erhält der Makler keine Provision. Er bekommt dann eine Aufwandsentschädigung für die Vermarktung und die dabei entstanden Kosten der Immobilie. 





Allgemeinauftrag was bedeutet das?


Da steht er an, der Verkauf seiner Immobilie und man muss eine Entscheidung treffen. Verkaufe ich von /an privat oder benötige ich professionelle Hilfe oder gebe ich den kompletten Verkauf mit Vermarktung in kompetente Hände!

Ein Allgemeinauftrag ist die Möglichkeit , sich nicht an einen bestimmten Makler zu binden, da man sowohl selbst als auch mehre Makler beauftragen kann um höhere Verkaufschancen zu haben. Dennoch verpflichtet es den Makler nicht bindend um den Verkauf intensiv zu werben und sich ins Zeug zu legen, es könnte ja ein anderer Makler oder Verkäufer selbst , dass Objekt verkaufen. Der Auftrag kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Im Verkaufsfall muss der Käufer und der Verkäufer die anteilige Courtage bezahlen. Man kann aber auch die Zahlungsverpflichtung auf eine Seite abwälzen. 



Nachteile des Allgemeinauftrages

Ein meist großes Problem stellt beim Allgemeinauftrag die Problematik, die Immobilie wird von verschiedenen Leuten sowohl Eigentümer als auch mehreren Maklern umworben, und führt bei vermeintlichen Käufern zu Verunsicherungen. Man weiß als Käufer meist nicht und oft nicht mal in welcher Höhe wen man bei einem Kauf die Provision zahlen müsste. Oft entscheiden sich dann die Käufer gegen das Objekt und nehmen Abstand.

Das nächste Problem mit diesen recht „losen“ Verträgen ist auch das der Verkäufer sich alle Möglichkeiten und Freiraum frei hält, die Immobilie zu verkaufen. Dieser entstehende Wettbewerb beinhaltet oft , das sich von den verschiedenen Maklern bei der Bewerbung des Objektes , Fehler einschleichen. Da ist schon der Preis des Objektes im Angebot oft gering unterschiedlich. Sollte das einem Interessenten auffallen, wartet dieser solange ab , bis sich die Makler/ Verkäufer gegenseitig unterbieten. Somit ist ein schneller Verkauf meist nicht möglich. 


Fazit: 

Der Allgemeinauftrag ist nur dann für den Verkäufer interessant, wenn man keine Not und Eile hat und die Zeit keine Rolle spielt. Man sollte auch nicht von den Maklern übertriebenen Ehrgeiz erwarten, denn oft werden selbst die geringen Bemühungen nicht belohnt, jemand anderes verkauft das Objekt und er erhält keine Provision. In der Praxis lohnt sich das, wenn die Immobilie begehrt ist und relativ schnell losgeschlagen werden kann.


Open House die Neue Variante , schnell Immobilien zu verkaufen?


Fakt ist, mit einer Open-House Besichtigung lockt man viele verschiedene Interessenten, recht schnell zum Objekt. Wenn man dies professionell macht, kann ein Makler hierbei nur gewinnen. Durch diese Form der Immobilien Präsentation, macht man das Objekt schnell auf breiter Basis bekannt. Dennoch Achtung, diese Art der Präsentation, bedarf eine sehr gut durchdachte und Umfangreiche Vorbereitung, aber auch eine zeit intensive Nachbearbeitung, das sich ein zeitnaher Erfolg im Verkauf einstellt. 


Wann am Besten Planen?

Günstig hat sich in der Vergangenheit gezeigt ist ein Zeitpunkt etwa drei Wochen nach Auftragsannahme, denn diesen Vorlauf braucht man um ein strategisch aussagekräftiges Exposé zu entwerfen, was wirklich die richtigen Interessenten anlockt. Außerdem ist das Objekt so schon im Internet präsent. SO hat man schon eine gute Vorarbeit geleistet, allerdings reicht das nicht aus. Termine sollte man an einen Tag und zu einer Zeit legen, wo die meisten Interessenten auch die Möglichkeit haben zu kommen, diesen Zeitraum aber begrenzen, Beispiel: 15:00 – 17:00 Uhr. Generell sollte man auch um eine Voranmeldung bitten, um die Besichtigung vernünftig zu planen. 


 Werbung muss vorher sein!

Um die Open – House Besichtigung erfolgreich werden zu lassen , muss man die Werbetrommel kräftig rühren. Verteilen Sie vor allem auch Flyer, und dies in umfangreicher Form, nicht jeder Kaufinteressent, hat Internet. Aber auch im Internet muss man alle möglichen Portale, wie Facebook, Twitter oder Online Zeitungen bewerben. Nützlich haben sich auch die lokalen Zeitungen die am Wochenende verteilt werden , gemacht. Wichtig ist um eine perfekte Präsentation im Event Charakter erscheinen zu lassen, laden sie zu Kaffee und Kuchen oder aber auch zu einem Sektempfang mit kleinen Snacks ein. Um selbst die ganze Aufmerksamkeit den Interessenten widmen zu können, empfiehlt sich eine Hilfe bei der Bewirtung . Das gibt dem ganzen Charme und Charakter und sie unterstreichen hierbei gleich, die unverbindliche Gemütlichkeit bei einer Open- House Besichtigung. Sollte die Nachbarschaft in der Nähe der Immobilie sein, laden sie diese ein, ein guter Nachbar berichtet viele Vorzüge des Ortes und der Umgebung und hilft vielen bei der Entscheidungsfindung. 


Planung mit dem Verkäufer

Wichtig ist, treffen sie vorab direkte Absprachen mit dem Verkäufer, die Immobilie sollte sauber und gepflegt erscheinen. Sollte die Immobilie noch bewohnt sein, kann man wenn man vorher direkte Absprachen trifft , ebenfalls eine Open-House Besichtigung durchführen. Nur sollte man hier vorab durch jeden Raum gehen und die zeigenden Details vorher absprechen. Sehr persönliche Gegenstände und Dinge sollten vorab weggeräumt und verschlossen werden. 


Sollte der Verkäufer bei der Präsentation mit anwesend sein, empfiehlt sich eine weitere helfende Hand, die dem Verkäufer alles erklärt und auch seine Fragen beantwortet. Generell ist man hier auf ein zwei helfende Hände angewiesen. 

Ein offenes Bieterverfahren könnte man vor Ort ebenfalls anbieten, das zeigt dem Verkäufer , ob er mit seiner Einschätzung , richtig oder zu hoch lag.


Was sollte man noch beachten in der Vorbereitung ?

Jedenfalls sollte man eine Liste führen und die Interessenten mit Telefonnummer eintragen, auch ist es von Vorteil für jeden eine kurzes Exposé inklusive Grundriss vorrätig zu haben. Denn manch einer muss das erlebte erstmals Zuhause „sacken“ lassen, und sich dann anhand des Exposé nochmal vor Augen führen. 

Eine Open-House – Besichtigung sollte man gut von außen erkennen, so das auch spontane Interessenten sich dieser Besichtigung anschließen können. Günstig ist ca. 14 Tage vor der Präsentation, ein sichtbares Schild mit der entsprechenden Ankündigung aufhängen. Dies sollte nicht auf einem Schmierzettel handschriftlich verfasst sein, sondern eher professionell mit Firmenlogo gedruckt werden. 

Sind Sie am Tag der Besichtigung am besten 45 Minuten vor dem Termin da, um alles in Augenschein zu nehmen und sich zu vergewissern das alles vorhanden ist. 

Gehen sie auf die Interessenten zu, nicht bei jedem ist das Flair des Objektes übergeschwappt, aber oftmals entwickeln sich aufgrund von Gesprächen und Sympathie , einige neue Geschäfte.

Für den Verkauf ist es immer gut, wenn mehrere mögliche Käufer zeitgleich da sind, das gibt jemanden der sich in die Immobilie verliebt hat , einen höheren Anreiz schnellstmöglich zuzuschlagen.


Nachbereitung eigentlich nach einer guten Präsentation das wichtigste!

Sie sollten recht zeitnah, ohne aufdringlich zu wirken, alle Interessenten anrufen. Fragen Sie nach Ihrem Eindruck, ob ein Interesse besteht. Sie sollten sich ein Preisgebot von jedem Interessenten notieren, und dafür einen Zeitraum der Nennung festsetzen. 


 


 


 


 


 

Immobilen Touristen eine Erscheinung der heutigen Zeit?

Der Tourismus ist sicher für jeden ein Begriff, Urlaub, Kurztrip oder Reisen. Dass dies auch im Immobilienbereich vorkommt, ist vielen nicht bekannt. Nun was bedeutet das für einen Verkäufer oder Makler, die meisten investieren sehr viel Zeit in die Wohnungsbesichtigungen um Ihr Objekt zu verkaufen oder zu vermieten, umso ärgerlicher ist es wenn es sich bei den vermeintlichen Interessenten nur um Immobilientouristen handelt, die sich die Wohnung oder das Haus aus Spaß ansehen, nur die Fliesen ansehen wollen, Schauen ob man vom Balkon des Objektes in seine eigene Wohnung einsehen kann , manche sind auch höchst interessiert am Interieur der Nachbarn und manche kommen um sich Ideen zu holen für den geplanten Neubau. Auch, und das ist eine wichtige Sache muss man in der heutigen Zeit aufpassen, es sollte bei einer Besichtigung weder auf die Alarmanlagen Installation im genauen eingegangen werden, noch über das Fenster welches nicht Bruchfest ist oder nicht mehr richtig schließt. Hier sind schon einige ausgeräumte Häuser nach einer Besichtigung zu beklagen. Wie sagt man so schön, nähere Einzelheiten über die Besonderheiten erfahren sie nach dem Kaufabschluss. Oft kommen hier viele Dinge zusammen. 


 

Es gibt aber Möglichkeiten die Zahl der Immobilien Touristen zu begrenzen.



Punkt 1 . –Telefonieren sie vor der Wohnungsbesichtigung mit dem Interessenten, bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung des kommen. Dabei sollte er Name, Adresse hinterlegen, alternativ kann man einen vorgefertigten Fragebogen vorab an jeden einzelnen senden. Hier schrecken die, die nur kommen wollen zum Schauen, und kein ernstes Interesse am Tausch ihres trauten Heim haben, meist schon ab.

Punkt 2. – Versuchen sie, Besichtigungen nur in Ausnahmefällen auf das Wochenende zu legen. Die ernsten Interessenten machen alles möglich, da sie zwingend neuen Wohnraum benötigen und kommen auch in der Woche zu einer Besichtigung. 

 Punkt 3. – Zeigen Sie vorab was Ihre Immobilie zu bieten hat, wenn möglich empfiehlt es sich Videos oder 360 ° Fotos. Bringen Sie Transparenz in das Objekt, einige der Immobilientouristen sind schon mit Fotos zufrieden zu stellen.

Punkt 4. – Vorsichtige Nachforschungen, vor allem bei großen Objekten, manchmal auch mittels des Internets, geben oft Auskunft ob es diese Person in Wirklichkeit oder nur fiktiv in der Anmeldung gibt.


 

Fazit 

Letztendlich wird man es nie genau wissen, und an einer aktuellen Besichtigung ändert es ohnehin nichts. Am Ende zählt das abgeschlossene Geschäft und entschädigt den Verkäufer/ Makler für die einen oder anderen Immobilientouristen. 


 

Maklerprovision /Courtage 


Der Lohn des Maklers ist die Courtage / Maklerprovision, die meisten vertreten die Ansicht das die Immobilienmakler zu Hoch bezahlt werden. Wie setzt sich diese Provision zusammen, welche Aufgaben unterliegen dem Makler und was ist letztendlich das Geld was in der Tasche des Maklers landet 

Bei einer erfolgreichen Vermittlung eines Kaufvertrages und bei einem Abschluss eines Mietvertrages, erhält der Makler seinen „Lohn“ die Courtage. Der hier zu zahlende Preis ist nach individuellen Absprachen oder vorher festgelegten Prozentsätzen vom Makler abhängig. In der Regel ist die Courtage 5% des Kaufpreises,bei einer Vermietung, hat der Gesetzgeber die Zahlung von maximal zwei Monatskaltmieten festgelegt. 


Oft denken die meisten das ein Makler sein Geld im Schlafen verdient, das ist aber in den seltensten Fällen so. Oft muss er dafür viel Zeit und Geld investieren , denn die meisten Objekte vermieten / verkaufen sich nicht an einem Tag oder nach einem einzigen Gespräch. ZU aller erst muss der Makler das Objekt begutachten und aufnehmen. Hat er die wichtigsten Punkte zusammen getragen, wird ein aussagekräftiges Exposé erstellt, hier wird zeitgleich auch in seinen Kundenkartei geschaut ob die Suchkriterien des Objektes auf einen vorgemerkten Kunden passen. 

Das wäre dann ein großer Glücksfall, da man zwei Kunden eventuell zu seinem Glück verhilft.

Meist aber geht es nach der Erstellung des Exposé in die nächste Phase, Werbung, Präsentationen, Internet etc.), diese Kosten werden von der Courtage abgezogen denn er geht in Vorlage mit diesen. Heißt wenn man die tatsächliche Courtage eines Maklers errechnen möchte, sollte man fairer Weise diese Kosten abziehen. Auch ein Makler muss am Ende des Monates sein Büro, das Gehalt der Mitarbeiter sowie Porto und Stromkosten von der übrig gebliebenen Courtage bezahlen.


 

Fazit : 

Der Beruf des Maklers ist und bleibt ein sehr schwerer Job, man ist oft auch im Einsatz wenn der „Normal Arbeiter“ schon längst Feierabend hat. Hier gibt es keine festen Zeiten , man muss tagtäglich am Ball bleiben! Die für einige zu hoch gesteckte Provision , ist absolut gerechtfertigt und auch logisch errechenbar. Dennoch sollte man sich nicht die Makler suchen die schon von vornherein eine Provision auf den Kaufpreis von 8-10% wollen, denn auch hier gibt es günstigere Makler , die genauso mit Herz und Verstand und ohne Habgier ihre Dienste anbieten. 


 


 


 


 Verpflichtungen des Immobilienmaklers nach dem Geldwäschegesetz



Seit vielen Jahren besteht das Geldwäschegesetz, ein Gesetz über das Aufspüren und der Prävention von Gewinnen aus schweren Straftaten. Viel weniger bekannt ist, dass auch Immobilienmakler diesem Gesetz unterliegen und diesen Verpflichtungen nachkommen müssen. Denn bei Nichtbeachten könnten dem Immobilienmakler und anderen Verpflichteten erhebliche Bußgelder auferlegt werden.

Um so etwas zu verhindern, gibt es in Deutschland das Geldwäschegesetz.

Das Geldwäschegesetz (GwG) gilt seit dem 30.11.1993 und wurde zum Zweck des Aufspürens und der Prävention von Geldwäsche erarbeitet, es folgten seit dem einige Anpassungen die man im Internet nachlesen kann. Wichtige Punkte sind das es nicht nur die Regelungen bestimmt, es wird aufgezeigt wer als Verpflichtend dem Gesetz hinsichtlich der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterliegt, aber auch die entsprechenden Maßnahmen zur Durchführung. Im Allgemeinen geht es um die systematische Tarnung und Verschleierung von Vermögenswerten durch finanzielle Transaktionen. Hier zum Bespiel verpflichtend sind Makler, diese müssen mit Sorgfaltspflicht, internen Maßnahmen und bei Verdacht mit der Meldung der Verdachtsfälle, diesem entgegen wirken. Bei Nichtbeachten könnte es zu strafrechtlichen Anzeigen und Bußgeldern kommen.



Der Immobilienmakler hat eine Identifizierungs- und Überprüfungspflicht


Nach §2 Absatz 1 Nr. 10 des Geldwäschegesetzes ist der Immobilienmakler als Verpflichteter anzusehen und unterliegt somit den Bestimmungen des Gesetzes.

Ja auch wenn viele schon genervt sind von den Unterlagen die heutzutage benötigt werden für einen Kauf einer Immobilie, es gibt Gründe. Hauptsächlich ist die Pflicht der Identifikation und die Überprüfung der Vertragspartner, diese ensteht bei Maklerverträgen, die eine Vermittlung eines Kaufvertrages betrifft, die Überprüfungen müssen vor der Unterzeichnung des schriftlichen Maklervertrages erfolgen. Mietverträge sind bei der Sache ausgenommen. In jedem Fall muss der Immobilienmakler Kopien der Ausweisunterlagen und Unterlagen vornehmen und diese auch 5 Jahre aufbewahren.



Immobilienmakler sind gemäß des GwG zur Verdachtsmeldung verpflichtet.

 

In vielen Fällen gilt dies als Vorsichtsmaßnahme und ist unbegründet aber es gibt auch andere Fälle. Stutzig werden sollte sowohl Makler als auch Käufer, wenn es gewünscht wird , alles in Bar abzuwickeln oder /und nicht den gesamten Kaufpreis in den Notarvertrag mit aufnehmen möchte. Auch ein Verdacht wäre wenn sich der Vertragspartner weigert eine Finanzierungszusage oder einen Kapitalnachweis vorzulegen. Vorsicht ist geboten bei Kapitalnachweisen aus einem sogenannten Steuerparadies. Es gibt viele andere Situationen. Die Meldung ist Pflicht und nach dieser darf innerhalb der folgenden 48 Stunden die Geschäftsanbahnung nicht weiter geführt werden, erst wenn in dieser Zeit keine Nachricht der Staatsanwaltschaft kommt, darf der Auftrag fortgesetzt werden. Als Makler ist es wichtig die Geschäftsbeziehungen und die gesamten durchgeführten Transaktionen (Zahlungen) zu überwachen.



Fazit

Das Geldwäschegesetz soll in seiner Anwendung für mehr Transparenz bei Finanztransaktionen sorgen. Es soll helfen und schützen.

Geldwäsche ist für Kriminelle ein häufig genutztes Mittel, um Einkünfte aus Straftaten und illegalen Geschäften in den legalen Geldkreislauf zu bringen. Durch die Geldwäsche wird die Herkunft des Gelds verschleiert und für Behörden ist nicht mehr nachvollziehbar, wie das Kapital in Umlauf gekommen ist. Um derartige Finanztransaktionen zu bestrafen sowie zur Prävention von Geldwäsche existiert ein sogenanntes „Geldwäschegesetz“.

Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt, zögern sie nicht und sprechen Ihren Vertragspartner an!


 


 


 


 

Sachwert bei Immobilien


Was bedeutet dass eigentlich, wie wird dieser berechnet? Eine vermeintlich einfache Rechnung ---Bodenwert+ Bauwert= Sachwert---. Wichtig ist dieser Sachwert bei selbst genutztem Wohnraum, dort wird der Beleihungswert der Immobilie anhand des Sachwertverfahrens ermittelt. Die Immobilienvermittlungsverordnung (Immo WertV), bildet hierfür die gesetzliche Grundlage.

Im groben gesagt ist der Sachwert der Gebrauchswert von Wirtschaftsgütern, der sich in keiner Form mit dem Verkehrswert vergleichen lässt. Denn der Verkehrswert zielt auf die Marktentwicklung.

Sachwert ist eine Berechnung der angemessenen Herstellungskosten für eine Immobilie abzüglich der bestehenden Wertminderungen durch Alter etc., Manche Herstellungskosten und Wertminderungen kann man schwer berechnen, da man sie oft kaum noch beziffern kann, hierfür greifen in einigen Fällen -Pauschalsätze-. Dennoch sollte man hier aufpassen, und nicht am falschen Ende zu sparen. Eine fachkundige Bewertung jeglicher Kostenträger, ist für die Berechnung des Sachwertes unumgänglich und wichtig.



Wofür benötige ich den Sachwert?

 Nun meist wird dieser dann errechnet wenn nachweislich keine Erträge durch die Immobilie entstanden sind, zum Beispiel gehörte die Immobilie der Familie „Meier“ , Mieteinnahmen gab es nicht da sie es selbst bewohnten, und in der Umgebung gibt es keine ähnlichen Immobilien , so ist es nicht möglich einen Verkehrswert zu errechnen. Hier greift dann die nötige Errechnung des Sachwertes um eine preisliche Vorstellung zu bekommen.


Berechnung des Sachwertes

Bodenwert:

Zuerst einmal wird der Bodenwert errechnet, dies ist ganz einfach und man kann dies für sich selbst vorab im groben schon schätzen. Hierbei wird die gesamte Quadratmeterzahl mit dem Quadratmeterpreis multipliziert. Achtung hier wird der Quadratmeterpreis genommen der auf längere Sicht erzielt wird dazu gibt es einen Bodenrichtwert.

Bauwert:

Das errechnen des Bauwertes ist ein etwas schwereres Unterfangen, die eigentliche Grundlage ist wie beim Bodenwert die Quadratmeterzahl inklusive der umbaute Raum ( genannt Kubatur). So werden für die Immobilie, die passenden Herstellerkosten berechnet. Ein Risikoabschlag wird mit angerechnet.


 


Fazit

Meist ist der Verkehrswert = Marktwert höher als der Sachwert. Bei einem Verkauf oder einer Beleihung ist man aber auf eine verlässliche Wertangabe angewiesen.