Pflege der Immobilie und Verpflichtungen, Garten

Hier gibt es Informationen zur Pflege des Gartens, des Hauses, Wartungen, Umzug  aber auch zu Pflichten. Aber auch Infos zumTeichbau usw. 

Dämmmaßnahmen

Einige der Dämmmaßnahmen sind für Altbauten und Neubauten vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Sollte man ein Haus kaufen , sollte man dies wissen und mit einkalkulieren. Hier gibt es nur die Ausnahme, wer sein Haus seit Februar 2002 besitzt und bewohnt, muss nicht nachträglich dämmen. Hier muss dann nur eine Dämmung durchgeführt werden, wenn eine Renovierung zu mindestens 10 % eines Bauteils, ansteht. Sollte man also bei seinem Altbau, den Putz erneuern, muss dabei auch eine Fassadendämmung angebracht werden. Achtung , bei Nichteinhaltung , kann es zu einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro kommen. 


 

Warum Dämmen?

Eine gute Wärmedämmung, kostet in der Anschaffung erstmals viel Geld. Aber auf die Jahre gesehen, spart man bei einer richtigen Dämmung , kontinuierlich Geld. Ein sehr schöner Effekt ist auch ein Wohnklima das mehr Wärme ausstrahlt. 

Aber auch hier gilt, es muss nicht alles gleich uns sofort fertig sein, fangen sie mit der Dämmung dann an, wenn sie eh geplant haben zu Renovieren. 

Heißt zum Beispiel, haben Sie vor ihre Fassade zu streichen oder zu putzen , verbinden sie das doch mit einem Wärmeverbundsystem. Denn ein Gerüst steht dann ja schon . 


 

Planen sie vorher!

Die Dämmmaßnahmen sollte man immer zuerst einplanen, denn in ein schlecht gedämmtes Haus, baut man größere Heizungsanlagen ein, die man nach dem Dämmen vermutlich in dem Umfang nicht mehr benötigt und man hat viel mehr Geld in die Heizung investiert als nötig gewesen wäre. Dämmung ist das A und O. . Auch die Fenster sollte man anpassen. Achtung wer zuerst die Fenster austauscht und später erst die Fassade dämmt, riskiert eine hohe Schimmelgefahr. 

Sollte man die Möglichkeit haben, empfiehlt es sich von einem Fachmann, eine Thermografie durchführen zu lassen. Mit Wärmebildkameras wird das Haus auf Schwachstellen geprüft. Mit dem Wissen . Kann man mit seinem Energieberater, einen energetischen Plan zur Sanierung des Hauses erstellen. 

Oft unvorstellbar, ist der Wärmeverlust des Hauses bei Altbauten, alleine über die Au0enwand, diese liegt bei ca. 40%. Deswegen sollte man auch zu aller erst, die Fassade dämmen. Hierfür gibt es viele verschiedene Systeme und Möglichkeiten. 

Um nichts falsch zu machen , sollte man sich hier entweder gut belesen oder einen Fachmann aufsuchen um heraus zu finden , welche Dämmmaßnahmen sinnvoll und möglich sind. 

Teichpflege im Frühling


In einem meiner letzten Blogs , habe ich den Teichbau unter die Lupe genommen und erklärt. In dem jetzigen Blog , möchte ich den Teichbesitzern, einige Tipps für die Reinigung im Frühjahr geben. 


Ja da gibt es sie , die teuren Produkte die soviel versprechen . Viele Teichbesitzer greifen tief in die Tasche und schütten teure Teichpflegemittel teils sinnlos in den Teich, oft geschieht das wegen Fehlberatung. Ein oft unnötiges und teures Unterfangen, hat man den Teich richtig angelegt, stellt sich ein Gleichgewicht her, welches in einer Symbiose lebt. Sollte man mal ein Teichmittel benötigen, prüfen sie bitte vorher genau die Werte mit einem Test.


Ab einer gewissen Temperatur und mit zunehmender Sonne, fängt der Teich an lebendig zu werden. Ab einer Wassertemperatur von 10-12 Grad kann man mit der Teich Reinigung beginnen und somit den Teich für die Sommermonate vorbereiten. Rund um den Teich, kann man aber schon bei kühleren Temperaturen loslegen. Einige Teichpflanzen zum Beispiel die Sumpfdotterblume im Uferbereich, diese blühen schon im März/April und sollten rechtzeitig runter geschnitten werden . Nehmen sie alte Blätter und Dreck aus dem Teich.Haben sie Schilf etc. kann man diesen jetzt bis zur Wasserfläche zurückschneiden. Sollte der Rand stark verwildert sein, lassen sie Vorab etwas Wasser ab, um besser ran zu kommen. 



Ab April kann man neu gekaufte Teichpflanzen einsetzen, Achtung sollte es noch kältere Perioden geben warten sie lieber bis Mai. Eine überschaubare Schicht an Teichschlamm, trägt wie die verschiedenen Teichzonen zum Ökosystem des Teiches bei. Das heißt , nur bei übermäßigen Schlamm, sollte man mit einem Teichsauger anrücken. 



Eine gewisse Schicht an Teichschlamm trägt, wie auch die Teichzonen, zum Ökosystem des Teiches bei und bietet vielen Lebewesen im Teich Schutz und einen Lebensraum. Entscheiden sie dieses bitte individuell, eine leichte Schicht von Schlamm, ist für die Fische und Lebewesen ein wichtiger Aspekt bei der Nahrungssuche. Sollte der Schlamm allerdings modrig riechen, wird es Zeit diesen zu entfernen. Hierfür gibt es verschiedene Methoden, zum einen die Benutzung eines Teichsaugers und zum anderen gibt es Produkte im Handel, die den Schlamm durhc Bakterien reduzieren. 



Als nächstes ist ein grober Check up bei den Fischen notwendig, sehen welche Krank aus , haben sie den Winter gut überstanden ?


 

Auch ein Teilwasserwechsel sollte mit eingebaut werden, dieser sollte allerdings erst gemacht werden wenn die Wassertemperatur des neuen Wassers identisch ist mit dem Teichwasser. Hierzu nehmen sie ca. 2/3 des Wasser raus und füllen dieses dann wieder auf, im Anschluss kontrollieren sie die Werte. Ab höheren Temperaturen sollte man die Wasserwerte regelmäßig überprüfen.



Man kann jetzt im April, die Teichfilter wieder in Betrieb nehmen, vorher machen sie bitte die Kontrolle ob die Pumpe und der Filter irgendwelche Schäden haben. Auch das Austauschen der Filtermatten kann in Erwägung gezogen werden, dies sollte auch individuell entschieden werden. Ansonsten muss man nach dem Neu machen der Filter damit rechnen das nur mechanisch gereinigt wird, da es noch keine Filterbakterien gibt.Diese entstehen erst in der Zeit und mit Wärme, um das zu Beschleunigen, kann man aber im Handel , Filterbakterien erwerben.




Tipps für die Gartenarbeit  im Frühjahr

Nun ist es bald soweit, die ersten warmen Strahlen entfalten bei dem einen oder anderen Hobbygärtner ein Kribbeln in den, die neue Gartensaison startet demnächst. Hier ein paar nützliche Tipps auf was man im Frühjahr alles achten sollte. Der Garten sollte nach der Winterzeit, gut vorbereitet sein um das wachsen und Austreiben anzuregen. 

Pflege und Wartung der Geräte

Die Geräte müssen, falls dies nicht im Herbst geschehen ist, gesäubert werden. Manche benötigen einen Tropfen Öl, andere müssen geschärft werden. Des Weiteren kann man schon anfangen die Spaliere und Pflanzgefäße zu säubern und das Frühbeet vorzubereiten. Das Gewächshaus sollte vorbereitet werden, prüfen sie ob es noch sicher steht und bringen schon Kompost als Grundlage rein. Die elektrischen oder Benzinrasenmäher/Häcksler/Rasentrimmer usw. müssen überprüft werden, hierzu zählt erstmal ob alle einwandfrei funktionieren und das sowohl beim Start als auch in der gesamten Bedienung. Denn wenn es soweit ist, möchte man ja auch direkt loslegen. 


Pflanzzeit beginnt im Frühjahr, einiges kann schon in die Erde

Nun kann man überlegen was und wo im Garten noch bepflanzt werden kann und vielleicht neue Beete anlegen. Nach der Vorbereitung der alten Beete sieht man schnell wo sich Lücken aufgetan haben seit dem letzten Sommer. Laut einiger Gärtner sollte man ein Gewächs recht früh in die Erde bringen, das die Gewächse Zeit haben, und zu kräftigen Pflanzen heranwachsen können. Da aber manche Nächte noch mit leichtem Frost durchzogen sind, sollte man die jungen Triebe mit Vlies schützen. Hierbei berät sie sicher jeder gute Pflanzenmarkt, wann und was schon gesetzt werden kann. 

Im Gewächshaus oder Frühbeet kann man schon einige der Sommerblumen, Salat, Radieschen usw. vorziehen, auch hier wird empfohlen, die empfindlichen Keimlinge, nachts abzudecken um Frostschäden auszuschließen.



Leitungen und Anschlüsse überprüfen

Hier sollte man trotz der jetzt schon schönen Tage, sich nicht verführen lassen und abwarten bis kein Frost mehr zu erwarten ist. 

Es empfiehlt sich sobald das Wetter es zulässt, die Leitungen gut durchzuspülen, das ist Wichtig, da frisches Wasser einen möglichen Befall mit Keimen beseitigt. Außerdem sieht man so ob sich im Winter an den Leitungen Schäden ergeben haben. Oft sieht ein Gartenbesitzer dies schon alleine an der Wasseruhr, denn wenn die Wasserhähne geschlossen sind und sich die Uhr weiterbewegt, muss man nach dem Übeltäter suchen.


 

 Was braucht mein Rasen im Frühjahr?

Hier muss man dem Rasen nach dem Winter etwas helfen. Ein satter grüner Rasen bedeutet Arbeit. Sollten sie im Herbst das Laub nicht entfernt haben, ist dies der erste und wichtige Schritt bevor man mit dem Rest weitermachen kann. Sichtbare Stellen sollte man jetzt ausbessern, das Moos entfernen und kahle Stellen schon mit guter Erde bedecken. Im März sollte der Rasen, Kalk bekommen. Sobald dann der Rasen eine Höhe von ca. 5 cm hat, sollte man das erste Mal Mähen und dann auch die erste Düngung auftragen. Um dann einen satten , grünen Rasen zu erhalten ist regelmäßig mähen wichtig um das Wachstum anzuregen und die Unkräuter zu vertreiben. 


Die Beete im Frühling

Wenn der Boden nicht mehr gefroren ist, kann man loslegen. Entfernen Sie erstmal alte Stängel und verblühtes vom Vorjahr. Laub sollte sich auch nicht mehr auf den Stauden befinden, sonst fangen diese an zu modern und kann keine neuen Triebe entwickeln. Die schon sichtbaren Unkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Co. Sollte man jetzt auch ausstechen, um wirklich längerfristig davon was zu haben, entfernen sie sämtliche Wurzeln. Wenn sich so langsam die ersten Blumen zeigen, zeigen sich oft entstandene Lücken, diese kann man jetzt mit neuen Pflanzen auffüllen. Besonders Gräser sind perfekt um im Frühjahr zu pflanzen um im Pflanzjahr noch schön zu treiben. 


Kompost ein ziemlich guter Nährstofflieferer


Füllen sie mit der durchgesiebten Erde aus dem Kompost, ihre Löcher auf dem Rasen auf, und gönnen Sie ihren Beeten ein bisschen frische Erde, hier reicht meist eine dünne Schicht von 2 Zentimetern aus. Wichtig ist vorher die vorhandene Erde etwas aufzulockern um den Nährstoffen die Chance zu geben sich richtig zu verteilen. Wer genügend Kompost hat, sollte seinen Blumen und Gemüsebeeten eine 3-5 malige Gabe frischen Kompostes im Jahr gönnen. Ein guter Kompost, reicht bei den meisten Pflanzen als Dünger aus und man spart sich die Chemiekeule. 

Bäume und Sträucher

Sollten sie den Rückschnitt im Herbst nicht vorgenommen haben, sollte man für einen guten Wuchs und auch eine gute Ernte bei Obst, die Bäume ordnungsgemäß zuschneiden. Hier sollte man wenn man sich nicht auskennt, fachkundige Hilfe holen. Was die Hecke nicht zwangsläufig übel nimmt, könnte einem Obststrauch, Obstbaum oder Rose den „Gar“ ausmachen. 


Zeit zur Vorbereitung der Deko und Sitzgelegenheiten

Da viele Garten hungrige schon die ersten Strahlen im März auf der Terrasse Genießen wollen, sollte man seine Sitzgelegenheiten überprüfen. Die Auflagen Reinigen, Tisch und Stühle nochmal festziehen. Auch die Garten - Deko die etwas im Keller eingestaubt ist kann man jetzt säubern und manchen einen neuen Anstrich gönnen. Wer einen Holzzaun hat, sollte diesen jetzt reinigen und mit einem neuen Anstrich versehen. 

Eine noch lästige Aufgabe ist das Entfernen des Unkrautes und Mooses zwischen den Gehwegplatten, wer es einfach machen will nimmt hierzu einen Hochdruckreiniger, andere machen Fuge um Fuge das unbeliebte Übel weg, andere gehen mit Unkrautvernichter oder Brenner dagegen an. 

Winterschutz Tipps für Haus und Garten


Die letzten Winter wollten nicht so richtig, die Temperaturen sind meist über Null und Schnee ist meist nur noch im Fernsehen zu bewundern. Letztes Jahr wurden wir aber von einigen eisigen Tagen kommen überrascht. In diesem Jahr wo der Sommer extrem heiß war, prognostizieren viele einen noch kommenden harten Winter. Hier sollten Immobilienbesitzer ihr Haus vor dem Winter schützen und einen guten Blick auf die Substanz haben, auch Kleinere Schäden am Gebäude sollten möglichst gleich beseitigt werden. Achtung ist geboten bei:



Eis und Schnee

 Schneeverwehungen an Hausecken, Terrasse oder der Balkontür sollten immer recht zeitnah beseitigt werden um beim Tauen nicht in Unmengen Wasser ins Haus zu gelangen. Auch an den Hauswänden sollte keine Hohe Schicht Schnee liegen, denn die Feuchtigkeit kriecht in das Mauerwerk sobald es wärmer wird. Bei viel Schnee sollte man immer ein Augenmerk auf die Dächer haben, ob Gewächshaus, Terrasse, Dach , es sollten nicht Hohe Mengen Schnee darauf liegen, die Last kann zu Schäden führen. Empfohlen wir eine Grund Temperatur im Haus, die nie unter 17 Grad liegt anzustreben, das bewahrt Ihr Haus vor Schäden. 

Winterschutz für Gartengeräte und Zubehör

außenliegende Wasserleitungen abstellen und entleeren, Pumpen aus Teich oder Brunnen entfernen. Geräte aus Metall gut säubern und an einem trockenen Ort über den Winter unterbringen. Sonst ist schnell der Rost da. 

Gartenpflanzen

Für die meisten Pflanzen reicht eine gut angeschichtete Schicht aus Rindenmulch, Laub oder Reisig, andere Pflanzen dagegen brauchen etwas mehr Pflege oder Aufwand um den Winter zu überstehen.

Beispiele :

Junge Obstbäume – hier empfiehlt sich, vor allem bei noch dünnem Stamm mit glatter Rinde, den Stamm mit Weißanstrich zu schützen. Da vor allem die für uns schöne Wintersonne, bei glatten Rinden, oft Frostrisse verursacht, da sich die einzelnen Rindenbereiche, die der Sonne ausgesetzt sind, bei Wärme ausdehnen. 

Junge Zierbäume– hier reicht manchmal ein Holzbrett, angelehnt in Südostrichtung aus, um als Schattenspender zu dienen, und das schlimmste zu verhindern. Wer eher vorsichtiger ist, nimmt Jutestreifen oder eine Rohrmatte und umwickelt den Stamm.


Rosen – wichtig hier ist das man an der Veredlungsstelle durch aufschütten von Erde oder Mulch vor dem Frost schützt. Tipp, bei Hochstammrosen befindet sich diese Stelle unterhalb der Krone, so dass man diese mit einer Vlieshaube besser schützt. Gern auch von den meisten gemacht ist bei allen Rosen die Triebe mit Tannenreisig zu schützen.

 

Immergrüne Sträucher – leiden eher unter Frosttrocknis d.h. die Blätter erwärmen sich und das Wasser verdunstet, da die Wurzeln bei Bodenfrost kein neues Wasser nachliefern können. Hier hilft auch nur Schutz gegen die Sonne bspw. Mit einem Schattier Netz. Auch sollte man auf eine gute Wurzelabdeckung achten, dies kann wie bei allen anderen mit Laub, Reisig oder Mulch erfolgen.

 Zwiebelblumen
werden ja erst im Herbst in die Erde gebracht Außer empfindliche Ausnahmen wie die Dahlien, benötigen sie also keinen Extra Schutz.

Steingartenpflanzen

 
sind darauf gezüchtet das sie auch harte Winter gut überstehen. Das Problem bei unseren Wintern, es fehlt die Schneedecke und es ist nur Kalt. Hier empfiehlt sich ein Kunststoffvlies rüber zulegen oder das gesamte Beet mit Laub oder Tannenreisig zu schützen. 

Winterharte Kübelpflanzen

diese sind dem Frost mehr ausgeliefert durch den meist recht kleinen Pflanzkübel, hier gibt es im Baumarkt für jeden etwas das auch dem Auge gefällt, Hüllen und Matten in verschiedenen Formen und Farben. Alternativ kann man eine große Holzkiste nehmen, darauf Mulch schichten, die Kübel auf den Mulch stellen und zusätzlich den Raum zwischen Kiste und Kübel mit Mulch auffüllen. 



Fazit :

Nun müssen die letzten Schritte nach der schon recht langen Saison umgesetzt werden, viele Dinge hat der versierte Gärtner schon im Herbst mitgemacht. Nun heißt es Geräte in die Ecke und tauschen Sie diese gegen den Schneeschieber, Sand oder Streuutensilien. Stellen Sie diese in Griffweite. Die Pflanzen ruhen bis zum Frühjahr. Denken Sie nur an das Augenmerk Haus, Dach etc. wie oben beschrieben. Schöne Winterzeit!


Ruhezeiten ein Recht auf Ruhe  ?

Die Rechtslage – gesetzliche Ruhezeiten


 Ein Thema was viele beschäftigt, was muss man alles erdulden, was nicht? Ein Streitthema was Mieter, Vermieter und Nachbarn beschäftigt. Das Ende dieser Streits sind meist erst vor Gericht. Oft glauben viele, dass eine sogenannte „Mittagsruhe“ bundesweite eingehalten werden muss. Das stimmt soweit nicht, denn die Regelung der Ruhezeiten ist Ländersache. Das heißt die Zeiten werden von Bundesländern und den einzelnen Gemeinden festgelegt. Wenn sie sicher gehen wollen, fragen Sie bei Ihrem zuständigen Ordnungsamt nach den Ruhezeiten, die für ihr Wohngebiet gelten. Bekannte Zeiten sind sicher die ganztägige Sonn und Feiertagsruhe, die Mittagsruhe von 13-15 Uhr sowie die Nachtruhe von 22-6 oder 7 Uhr.

Mittagsruhe

Mittlerweile ist es so dass die Mittagsruhe nicht mehr gesetzlich und bundesweit vorgeschrieben ist, das heißt die Hausverwaltung darf in den Verträgen Ruhezeiten einbringen, die Sie mit Vertragsabschluss bestätigen. Das heißt dass man die Zimmerlautstärke nicht überschreiten sollte.


Nachtruhe

Generell sollte nach 22 Uhr- 6 Uhr in Mehrfamilienhäusern, Ruhe einkehren, hier gibt es aber auch einige Ausnahmen lt. Deutschen Mieterbund.

Rollläden – hier haben Mieter das Recht, diese auch nach 22 Uhr zu betätigen, da die Betätigung der Rollläden zum normalen Gebrauch einer Wohnung gehört. Hier kann dem Mieter nicht vorgeschrieben werden, ab wann er seine Räume verdunkeln möchte, ach dann nicht wenn sich Nachbarn gestört fühlen.

Wasserspülung und Badbenutzung – die Benutzung der Nassräume, sowie nächtliches Duschen oder Baden ist auch nach 22 Uhr erlaubt. Allerdings sollte dies nicht dauerhaft prasseln, denn das kann äußerst störend sein für die Nachbarn, aufgrund dessen wird die nächtliche Bade und Duschzeit auf 30 Minuten beschränkt.

Kinderlärm – Ja Kinder haben ihre eigene Uhr, aufgrund dessen ist die Toleranzgröße hier erweitert zu ziehen. Hier müssen Nachbarn dem üblichen Kindgemäßen Verhalten und dem damit verbundenen Lärm hinnehmen. Lachen, Weinen und Schreien von Kindern kann man als Elternteil verhindern das es außerhalb der Ruhezeiten stattfindet. Babys und Kleinkinder haben ihre eigene Uhr und schreien auch schon mal nachts. Aufgrund dessen sind die Störungen auch nach 22 Uhr hinzunehmen.

Sex – Ja auch das ist bei manchen sehr lautstark, da dies aber zum Lärm der normalen Nachtruhe zählt und es bislang noch kein Urteil dazu gab, muss ein Nachbar das akzeptieren. Dennoch kommt es hier auch auf die Intensität, Dauer und die Quelle an.


 

 

Tageszeiten - Was ist hier zu beachten?

Musik – Musikhören in Zimmerlautstärke ist genauso erlaubt, wie ein Musizieren außerhalb der Ruhezeiten.

Handwerkszeiten- außerhalb der Ruhezeiten sind Arbeiten wie Bohren und Hämmern absolut normal und vertretbar. Hier sollte nur beachtet werden dass Sie dann lt. Paragraph 117 Gesetz der Ordnungswidrigkeiten, dann ordnungswidrig handeln, wenn Sie ohne einen berechtigten Anlass oder unter Umständen einen vermeidbaren Lärm erzeugen, der Nachbarn und Umgebung belästigt. Verursacher von unzulässigen, vermeidbaren Lärms können im schlimmsten Fall mit einem Bußgeld von bis zu 5000 € Strafe rechnen.

Rasen mähen und Baulärm – Lt. Der Geräte und Maschinenlärmschutzordnung, gilt die 32. Verordnung zur Durchführung des Bundes – Immisonsschutzgesetzes. Dieses besagt im Paragraph 7, dass Geräte und Maschinen im Freien an Sonn- und Feiertagen überhaupt nicht eingesetzt werden dürfen. Am Werktag ist die Nutzung, Nicht zwischen 20 – 7 Uhr erlaubt. Hierunter fallen auch Rasenmäher, Vertikutiere, Heckenschere und Co.

Ist laute Musik für Ihre Geburtstagsparty denn erlaubt – auch hier ist das leider nicht ganz so einfach, denn auch wenn es nach 22 Uhr ist, handelt es sich um einen Verstoß gegen die festgelegten Ruhezeiten. Wenn man Pech hat, kommt die Polizei und beschlagnahmt die Musikanlage, meist allerdings suchen Sie erst das Gespräch mit dem Veranstalter. Aus diesem Grund sollte man im Vorfeld, das Gespräch mit den Nachbarn suchen und sich vorab für den jeweiligen Abend zu entschuldigen und um Verständnis bitten. Meist ist das die beste Entscheidung um Stress zu vermeiden.

Was tun, wenn der Lärm unerträglich wird??-- Das kommt auf die Umstände an, sollte der Boden schlecht gelegt worden sein, und damit die Nachbarn belästigen. Muss der Vermieter dies beheben und einen Belag wählen der über die Trittschallwerte nach Din 4109 verfügt



Fazit: 

Achten Sie auf sich und Ihre Umwelt, Suchen Sie das Gespräch bevor es eskaliert. Als Mieter kann man bei einigen Lärmquellen auch auf die der Vermieter keinen Einfluss hat, eine Mietminderung geltend machen. Bei nächtlichen akuten Problemen können Sie im Notfall die Polizei rufen. Vermieter können dem lärmenden Mieter abmahnen oder gegebenenfalls bei anhaltender dauerhaften Störung, eine Unterlassungsklage erwirken und im schlimmsten Fall auch wegen Störung des Hausfriedens erst abmahnen und dann Kündigen.


 


Sie wollen Umziehen? Hier gibt es einige wertvolle Tipps!



Wer kennt das nicht der Umzug steht vor der Tür und man weiß nicht welche Kiste man zuerst einpacken soll, in der Hektik vergisst man aber wichtige Dinge die den Ablauf eines Umzugs stressfreier gestalten.

Umzugsunternehmen


 Sicher eine der besten Alternativen umzuziehen, wenn man tief in die Tasche greift, packen diese sogar die Kisten zuhause und man hat mit nichts zu tun. Ein weiterer Vorteil ist tatsächlich die enthaltene Versicherung falls etwas kaputt geht. Da dies aber eher ein Luxus ist und die wenigsten, nach einer Kaution Zahlung sich das noch leisten können, gibt es jetzt noch weitere wichtige Punkte.

Umzugstag


Planen Sie den Tag und die Uhrzeit rechtzeitig um viele Ihrer Freunde und Familie bei dem Umzug dabei zu haben. Geben Sie allen bekannt, und planen eine kleine Mahlzeit zwischendurch und Getränke. Sollten genug helfende Hände da sein, kann man diese in zwei Gruppen teilen, eine Gruppe lädt auf in der alten Wohnung/ Haus und die andere Lädt ab im neuen „Reich“. Dies ist nach meiner Erfahrung die schnellste Lösung zumal so, teils zeitgleich getragen wird. Wichtig ist die Planung des Tages auch für das Mieten oder Borgen eines passenden Transporters. Informieren Sie sich rechtzeitig ob jemand Umzugskartons abzugeben hat, oder kaufen sie genügend. Tipp-rechnen Sie lieber mit mehr Kartons als zu wenig. Pauschal braucht man je nach Wohnraumgröße zwischen 30-120 Kartons. 

Gas und Strom


Vorab ist es wichtig sich die Zählerstände zu notieren und am besten noch zusätzlich zu Photographien, denn sonst wird der Verbrauch geschätzt was oft zu höheren Einstufungen führt. Sollten Sie schon einen bestehenden Vertrag haben und zufrieden sein, kann man einfach die Adresse ändern. Wenn Sie aber noch keinen Vertrag haben oder den Umzug nutzen wollen um zu wechseln, informieren Sie sich in den Online Portalen über den besten Anbieter. Oder sprechen Sie uns an info@imcon-bb.de,  wir helfen Ihnen auch gerne weiter.


Telefon, Internet und Kabelanschluss 


Auch hier ist es wichtig sich rechtzeitig um die bestehenden Möglichkeiten zu kümmern. In der Regel sollten Sie mindestens 4 Wochen vor Umzug den Internet und Kabelanbieter über Ihren Umzug informieren. Dieser prüft ob er Ihnen am neuen Wohnort dieselben Leistungen zur Verfügung stellen kann. Sollte dies der Fall sein, geht alles meist recht komplikationslos per Internet, den Wechsel zu vollführen. Sollte Ihr Anbieter ihnen nicht denselben Vertrag bzw. dieselben Leistungen anbieten können da diese dort nicht verfügbar sind, gibt es ein Sonderkündigungsrecht, diese beträgt dann 3 Monate. Sollten sie einen Nachmieter haben mit dem sie gut im Gespräch sind, könnten Sie ihm Ihren Vertrag zu überschreiben.


Kündigungen, Um und Abmelden


Oh hier ist es echt oft schwierig an alle zu denken, oft kommt noch Monate nach dem Umzug durch eine Bestellung oder ähnliches der Wink. Dennoch sollte man die wichtigsten zeitnah zu Infomieren, denn es gibt ein Meldegesetz. Die wichtigsten sind Ummeldung bei der Stadt, Krankenkasse, Bank, Arbeitgeber, Kindergarten, Schule, Versicherungen. Auch an bestehende Zeitungs -Abos sollte man denken. 

Post und Pakete


Hier kann man nur empfehlen einen rechtzeitigen Nachsendeantrag zu stellen um sicher zu gehen das man die Post / Pakete von Firmen o.ä. die man vergessen hat zu Informieren auch bekommt. Diesen kann man Online aber auch direkt in Ihrer Postfiliale stellen, die Kosten liegen bei ca. 30 €.

Kleinkinder und Haustiere


Für beide ist so ein Umzug einfach nur Stress, deswegen bringen Sie Ihre Kleinkinder und Tiere an dem Tag woanders unter. 


Urlaub nehmen für den Umzugstag


Sollten Sie ihren Umzugstag auf das Wochenende gelegt haben und sie müssen selbst nicht arbeiten, hat sich das natürlich erledigt. Sollte dies nicht der Fall sein beantragen Sie einen Urlaubstag, in den meisten Betrieben bekommt man hierfür auch einen Tag Sonderurlaub. 


Wo soll was stehen, Umzugskartons vorher sortieren


Wichtig ist beim Einpacken darauf zu achten das die Zimmer einzeln vermerkt sind, manche schreiben auch kurze Informationen drauf was im Karton drin ist, dies erspart beim Ausräumen doch allerhand Zeit. Die Umzugskartons sollten in die passenden Zimmer an eine Wand gestellt werden wo keine Möbel hin sollen. Des Weiteren sollte man einen ungefähren Plan haben wo die Möbel in der neuen Wohnung stehen sollen. Halten sie das im groben auf einem Zettel fest und machen an die Möbel kleine Kleber mit dem passsenden Zimmer. Kleiner Tipp, einfacher ist einfach jedem Raum eine Farbe zu geben das erspart das mühevolle Lesen dem Träger. 

Nutzen Sie den Umzug


So ein bevorstehender Umzug, bietet einfach die Möglichkeit mal auszumisten. Trennen Sie sich von halb kaputten Dingen, oder Sachen die sie seit einem Jahr nicht in der Hand hatten. Das schafft Platz und wenig sinnlose Tragerei. 


 

Fazit 

Ein Umzug sollte vorab gut geplant werden um einen reibungslosen Ablauf zu gewähren. Informieren Sie sich rechtzeitig. 


 


Kredit für die Sanierung des Hauses??


 Um eine Immobilie für viele Jahre instant zu halten , sollte man dies in regelmäßigen Abständen Modernisieren und Sanieren. Dieser Prozess dient der Werterhaltung und eventuell der Wertsteigerung vor allem, für die nachfolgenden Generationen.

 Oft ist das mit einem recht hohen Betrag nur zu bewerkstelligen, somit ist man oft gezwungen, eine Bank zu involvieren. Mittlerweile gibt es hier eine größere Auswahl an Förderkrediten oder Modernisierungskredite. Zum Beispiel den KfW 151 Förderkredit, der sich für Umbaumaßnahmen sehr gut eignet. Hierbei ist nur zu beachten, das dieser nur bis maximal 50.000 € bzw. wenn man das Haus so saniert das es ein KfW Effizienzhaus wird bis 100,000€ beschränkt. Eine weitere Möglichkeit ist sicher ein regulärer Kredit einer Privatbank, was bei einer Komplettsanierung oft der einzige Weg ist. 



Was bedeutet ein Modernisierungskredit?


Diese Art des Kredits ist zweckgebunden für den Immobilieneigentümer. Die ausgezahlte Summe ist ausschließlich für die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten, und wird vertraglich festgesetzt. Aufgrund der Festsetzung, ist der Zinssatz oft geringer als bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Für Mieter ist dieser Modernisierungskredit nicht anzufordern, da sie als Mieter keine Berechtigung haben, bauliche Maßnahmen, die Veränderungen beinhalten durchzuführen. 


Sollte man eine Höhere Kreditsumme benötigen, kommen oft die Banken und forden einen Eigenkapitalanteil, dieser liegt bei 20-30%. In wenigen Fällen kann die Bank auch einen Grundschuldeintrag durchführen, der leider auch nicht umsonst ist. Allerdings kann dieser Eintrag in einigen Fällen zur Verminderung des Zinssatz führen. Sicher muss man da die Angebote studieren, die für einen in Frage kommen. 



Worauf sollte man bei einem Modernisierungsdarlehen geachtet werden?

Sicher sollte man zu aller erst einen Sanierungsplan erstellen , um die Kosten einzugrenzen und aus zu loten. Dies ist wichtig um nicht mehr Kredit als nötig aufzunehmen. Zum anderen geben Banken oft nur dann einen Kredit , wenn die belaufenden Kosten , plausibel erklärt wurden. Um vorab einen Eindruck zu erlangen, kann man die Kreditrechner im Internet involvieren um eine mögliche Rate zu erhalten. Wie bei jedem anderen Kredit , gilt, desto länger die Laufzeit , desto höher die Zinsen. Der Bundesgerichtshof entschied im Jahre 2014 , das keine Bearbeitungsgebühren mehr für den Kredit mit aufgeschlagen werden dürfen, was zwar keine große Summe macht, aber immer hin eine kleine Erleichterung ist. Man sollte allerdings den Kredit richtig aussuchen, nicht nur der Zinssatz und die Laufzeit sind wichtig, sondern auch ob die Möglichkeit einer Sondertilgung besteht . Hierzu empfiehlt es sich wirklich viele Angebote einzuholen . 



Für was kann der Modernisierungskredit verwendet werden?

Dies hält der Paragraph 555b im BGB fest. Im groben kann man sagen , zählen sämtliche Maßnahmen dazu die:


1. Dazu dienen, neuen Wohnraum zu erschaffen

2. Den Wert der Immobilie dadurch steigern

3. Wasserverbrauch reduzieren

4. Die Qualität, nachhaltig des Wohnraumes steigern

5. Den Energieverbrauch senken


Fazit

Also kann man zusammenfassend sagen , Modernisieren und Sanierungsmaßnahmen , die den Wert der Immobilie nachhaltig steigern und die Umwelt schützen durch das sparen an Wasser und Energie. Wenn man es richtig anpackt, und ein gutes Konzept und die passende Finanzierung findet, hat man so mehrere Dinge auf einmal erledigt.







Teich Bau –Tipps und Tricks

Erst einmal steht die Entscheidung an, welche Art von Teich aufgrund der Gartengröße, Ihres Budgets und des eigenen Geschmacks in Frage kommt. Haben Sie sich entschieden ist jede Art von Größe eines Teiches ein kleiner Blickfang in Ihrem Garten.

Der nächste Punkt ist, welche Bauform sie wählen wollen. Im Handel gibt es Fertigteiche oder auch Teichfolien. Jeder für sich hat Vor – oder Nachteile.

Fertigteiche, sind in der Handhabung einfacher und natürlicher auch schneller aufgestellt, als ein Folienteich. Diese Form des Teiches gibt es in verschiedenen Größen und Formen, eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei. Folienteiche sind individueller.


Vorteil Fertigteich

Zum einen sind diese wesentlich robuster, und haben den großen Vorteil aufgrund der Stabilität sich versetzen zu lassen. Die Reinigung eines solchen Beckens ist in der Frühjahr und Winterzeit wesentlich einfacher zu gestalten als bei Folienteichen, da man diese betreten kann.


Nachteile Fertigteich

Die Bepflanzung vor allem an der Uferzone eines Fertigteiches, ist oft ein schweres Unterfangen, die Teichwanne zu kaschieren hat schon manchen Teichbauer zur Verzweiflung getrieben. Außerdem, muss man bedenken das ein solcher Fertigteich, sich oft nicht zur Haltung von Fischen anbietet, da die Größe und Tiefe begrenzt ist.


Folienteiche

Diese Art Teich Bau, ist die umfangreichere Art von Bau eines Teiches, und wird nur dann was, wenn man sich die Zeit nimmt die einzelnen Schritte zu planen, auch was man letztendlich von seinem Teich nach Fertigstellung erwartet.

Ein Folienteich ist in der Gestaltung ganz ihrer Vorstellung ergeben, denn die Folie kann an jegliche Größe, Art und Form angepasst werden. Hier kann man die Sumpf-, Tief – und Flachwasserbereiche alleine je nach Bedarf anpassen. Die Ränder kann man hier komplett überdecken, anders als bei der Wanne, und somit ein recht natürliches Bild schaffen.


Teichfolie Vorteile

Die Größe und Tiefe ist ganz nach ihren Individuellen Anforderungen gestaltbar. Diese Art von Teich lässt sich leicht Formen. Ein weiterer Vorteil ist, sollte die Folie an einer Stelle mal kaputt gehen, ersetzen Sie diese einfach mit einer neuen Folie. Die Randgestaltung sowie die gesamte Teichgestaltung, sind wesentlich einfacher zu gestalten als beim Fertigteich.


 

Teichfolie Nachteile

Der Aushub und die Gestaltung ist maßgebend von Ihnen abhängig, das heißt es muss vor Auslage der Folie zum einen , auf einen glatten Untergrund ohne Steine geachtet werden, aber auch unbedingt ein Untervlies verwendet werden , denn die Folie ist nicht so stabil wie eine Fertigteich. Außerdem sollte man diese Art von Teich nur bei warmen Wetter vollführen, denn das PVC sollte dehnbar sein und nicht hart. Man sollte zwingend auf hochwertige Teichfolien zurückgreifen, das erspart Arbeit und man hat dauerhaft Freude an dem Teich. Wichtig ist das die Folien auch im Uferbereich bis mindestens 15 cm unter der Wasseroberfläche sein sollten, denn die Sonneneinstrahlung kann die Folie beschädigen. Farbtechnisch hat sich gezeigt, das dunkle Farben am besten geeignet sind zum Teich Bau, diese haben den Vorteil die Wasserspiegelung zu verbessern und auch haben diese eine größere Tiefenwirkung des Wassers.


Wo sollte der Teich stehen auf was ist zu achten?

Ganz wichtig, nehmen sie sich für diese Entscheidung, Zeit. Steht vor allem ein Folienteich einmal, ist jegliches Umsetzen ein ziemlicher Zeit und Kostenaufwand. Schwimmteiche und Fischteiche, sollte man in der Nähe der Terrasse aufstellen. Hier hat man den besten Blick auf die Fische und man kann diese Nähe nutzen um die „ Seele“ Füße baumeln zu lassen. Die Nähe zur Terrasse bietet einem auch die Möglichkeit Wasserspiele und Beleuchtung so einzubringen das ein Teich wie eine erweiterte Wohlfühloase ist.

Bei der Wahl des Platzes sollte man entfernt, von Bäumen oder stark wurzelnden Pflanzen suchen. Das Laub oder die Nadeln lassen das Wasser verschmutzen, stark wurzelnde Gewächse können den Teich aus dem Erdreich heraus einreißen. Auch alleine das ausheben einer Grube neben einem Baum gestaltet sich oft aufgrund der ausladenden Wurzeln schwierig.

Perfekt ist ein sonnig/halbschattiger Platz, denn dauerhafte Sonneneinstrahlung vermindert die Wasserqualität. Ausreichend ist eine direkte Einstrahlung von max.4-6 Stunden. Sollte man nur einen reinen Sonnigen Platz zur Auswahl haben, muss man an heißen Tagen den Teich durch Sonnenschirme oder Beschattung schützen. Andernfalls hat man recht und oft schnell, eine Algenplage.

 Sollte man den Teich im Winter nicht mühevoll abpumpen, oder beheizen wollen, sollte man eine Wassertiefe von Minimum 80 cm anstreben. 

Fazit

Teich Bau sollte vorab gut durchdacht werden, um längerfristig etwas davon zu haben. Entscheiden Sie sich vorher, welche Art und was für Sie in Frage kommt. Informieren Sie sich bei einem Fachmarkt, vor allem dann, wenn Sie planen auch Fische einzusetzen. Mit Highlights wie Bachlauf, Springbrunnen und integrierten Licht lassen sich bezaubernde Akzente setzen. Ein Garten wirkt oft danach ganz anders. Teiche sind eine tolle Geschichte, und dienen auch der Natur denn sie schaffen Lebensraum für Insekten und bieten eine Trinkquelle für Vögel.


 


 


 

Spielende Kinder - genervte Nachbarn

 Kinder machen ab und an mal Krach, nicht jedes Spiel ist leise. An die gesetzlichen Ruhezeiten 13:00 – 15:00Uhr und 22:00 – 07:00 Uhr sollten sich die Kinder auch halten. Es sollten die Erziehungsberechtigten selbst Sorge tragen, dass die Kinder in dieser Zeit keinen stören. Dennoch es gibt Ausnahmen, wenn ein Kind genau dann vielleicht eine Trotzphase hat oder auch Krank ist. Dies sollte man als Nachbar tolerieren und ein wenig Verständnis aufbringen. Jedem sei gesagt, ich bin Mutter und ich finde schreien auch nicht toll, manchmal gibt es aber Momente die man auch mit allen möglichen Versuchen das schreien „abzustellen“ , nicht sofort umlenken kann. Denn Kinder sind keine Roboter. Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes (AZ: V ZR 62/91) muss Lärm als „Begleiterscheinung des kindlichen und jugendlichen Freizeitverhaltens hingenommen werden, ebenso wenn Kleinkinder in der Nacht schreien (bspw.: AZ: 9U 218/96) „natürliches Verhalten des Kindes“ . Sicher muss man auch nicht alles hinnehmen, werden Nachbarn unzumutbar gestört, können diese beim Vermieter oder bei den Eltern eine Unterlassung verlangen. Sollte sich dann nichts ändern, kann der Vermieter sogar von einer Verletzung vertraglicher Pflichten ausgehen und abmahnen oder schlimmeren falls auch Kündigen.



Spielbedürfnis von Kindern hat Vorrang

 Immer wieder prallen hier die Gegensätze aufeinander, der ruhe bedürftige Nachbar und die Tobe Bedürfnisse der Kinder. In der Rechtsprechung allerdings ist entschieden worden, dass das Spielbedürfnis Vorrang hat, toben, weinen, lachen oder schreien sind kindliche Bedürfnisse. Es wird erwartet dass in dem Miteinander, eine erhöhte Toleranz gezeigt wird. Kinderlärm ist eine Ausdrucksform des kindlichen Spielens. Diese kann man nicht unterdrücken oder gar beschränken.

 Ruhe in der Mittagspause? Sicher ein Wunsch von vielen, gesetzlich vorgesehen ist aber nur die Nachtzeit von 22:00 – 06:00 Uhr, dies gilt auch für Sonn- und Feiertage. Was heißt das jetzt, grundsätzlich dürfen Kinder bis 12 Jahre auch in der Mittagszeit sowie Sonntags oder Feiertag auf dem Spielplatz spielen, wobei hier auch die Eltern gefragt sind , dies in einem gewissen Lautstärkepegel umzusetzen.

 Aber Achtung manche Gemeinden, Hausverwalter, Wohnungsbaugesellschaften haben eigene Regeln, denen man auch nachkommen muss. Privatrechtlich gibt es in Mietverträgen oder Hausordnungen verschieden Verankerungen die bspw. Das Spielen auf den Außenanlagen zur Mittagszeit verbieten. Das heißt man sollte dem nachkommen und sich einen geeigneten Spielplatz im Park etc. aussuchen . Nach den neuen Gesetzesvorschlägen der SPD könnte sich das nun in Zukunft ändern, allerdings ist bisher nichts entschieden.

 

Grenzen --- für ein gutes Miteinander

 Man sollte als Eltern auch Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitmenschen nehmen. So sollte man nicht sein Kind ermutigen früh um 6:00 Uhr im Garten Fußball zu spielen oder Bobby Car zu fahren. Und auch wenn die neue Pfeife ausprobiert werden will, geht dies sicher auch etwas später. Rücksicht schafft entspanntes Miteinander, man sollte immer einen Blick auf alle haben. Wer sich nur auf Gesetze berufen möchte, ist sicher nicht auf dem richtigen Pfad.


Fazit

 Kinder waren wir alle und wir haben auch damals wie heute draußen gespielt. Wir sind und waren beim Spielen mal Indianer mal Cowboy mal Raumschifffahrer mal Kapitän, das hat unsere Fantasie gefüllt. Wir waren/sind dabei leise und mal laut. Ein bisschen mehr Akzeptanz untereinander, würde den einen oder anderen Nachbarschaftsstreit erst gar nicht aufkommen lassen. Wenn es mal ein Problem gibt, sind sie nicht genervt, sondern sprechen Sie mit den Eltern.