Immobilien allgemein

Immobilienthemen Algemein, befasst sich mit Themen die schwer zu kategorisieren sind . Beispiel die Corona Pandemie und Ihre Auswirkungen,  WG ´s im Alter, Mehrfamilienhaus als Fertighaus usw. 


Frauen in der Immobilienbranche , wir räumen mit Klischees auf! 


In den letzten Wochen, kam es vermehrt zu eher negativen Aussagen über Frauen in der Immobilienbranche. Hier werde ich einmal mit dem Klischee aufräumen, das Frauen in verschiedenen Branchen nichts zu suchen haben. Oft sind eher Mütter diejenigen die es schaffen eine Basis und ein Gleichgewicht zwischen Ihrer Familie und der Arbeit zu finden. Oft meistern sie diese großen Herausforderungen mit links. 


Die meisten Mütter oder Frauen wissen das nicht immer alles gleich auf Anhieb funktioniert und lassen sich dadurch nicht gleich aus der Ruhe bringen, sondern suchen Kompromisse, ähnlich wie im Familienleben , gelingt ihnen dieses oft recht rational. Das selbe setzen sie oft in die Planung um, und erhalten so recht zielstrebig ihr Ziel. 


Leider kommt es doch ab und an vor, das Männer bevorzugt in Anspruch genommen werden und die Klischees hiermit bedient werden , dabei hat es einen Wandel gegeben, fast die Hälfte der Immobilienmakler sind mittlerweile Frauen. Und letztlich hat es die Zeit gezeigt , das Frauen sich genauso etablieren können, wie Männer. In vielen Gegenden gibt es mittlerweile keinen Kampf der Geschlechter mehr. 


Den Kunden Bilder in den Kopf zu malen und das alleine mit Worten, dazu gehört viel Fingerspitzengefühl, dies lernt man schon bei seinen Kindern, Geschichten so zu formulieren das die Augen leuchten. Oft sind die Wünsche der Kunden groß und dadurch entsteht eine gewisse Herausforderung, diese gibt den Anreiz für diesen Job. Die strahlenden Augen der Kunden , wenn man mit Ihrer Traumimmobilie wieder kommt sind wie eine zusätzliche Belohnung. Auch Menschen auf andere Ideen zu bringen, welche die sie so nie in Betracht gezogen haben , macht diesen Arbeit besonders und abwechslungsreich.


In der Zusammenfassung kann man sagen, letzten Endes, muss es einfach zwischen dem Kunden und dem Makler passen. Es ist wichtig das es eine Vertrauensbasis untereinander gibt. Wünschenswert wäre nur das wirklich allen die Chance dazu gegeben wird sich zu beweisen. Auch wir Frauen können Ihre Immobilie zu strahlen bringen.

Welche Fehler kann man bei der Baufinanzierung machen?


 

Auf welche Dinge sollte man achten, was sind die kleinen Heimtücken einer Baufinanzierung? Sollte man sich eine Immobilie über die Baufinanzierung bauen oder vielleicht sogar kaufen? Grundsätzlich sind die Zinsen gerade niedrig, und Mieten im Vergleich richtig hoch, für viele klingt es verlockend eine Immobilie , gerade jetzt zu erwerben. Auf was sollte man bei der Finanzierung achten?


Nebenkosten.Hausgeld und Renovierung

Derzeit betragen die regulären Nebenkosten bei einem Kauf je nach Bundesland zwischen 9 und 14 % des Kaufpreises. Für ein Objekt von ca. 200 000 € kommt es schon zu einem zuzüglichen Betrag von ca. 30 000 Euro. Diese Kosten teilen sich auf in die Grunderwerbsteuer, Rechnungen, Maklerkosten und dem Grundbuchamt. Auch das Hausgeld in Mehrfamilienhäusern wird oft vergessen und nicht einkalkuliert, es schafft Rücklagen um den Hausmeister zu bezahlen und zählt zu den Nebenkosten. Je nach Ausstattung, Umfang und Pflege, kann es bis zu 300 Euro /Monat zusätzlich kosten.

Der Fehler: Nebenkosten unterschätzen, Hausgeld und Renovierung vergessen


 

 „Traumschloss gefunden“, aber noch keine Bank zur Finanzierung 

Einer der größten Fehler ist, sich vorab auf die Suche nach einer Immobilie zu machen bevor der Finanzierungsplan einer Bank steht. Da hat man sein persönliches Märchenschloss gefunden, in toller Lage perfekt angebunden und auch noch in der Lieblingswohngegend. Nur macht einem die Bank bei der Finanzierung einen Strich durch die Rechnung. Oft holen einen die Banken auf den Boden der Tatsachen zurück und teilen einen mit , das bei dem Einkommen und dem Eigenkapital, dieses Objekt nicht finanziert werden kann. Aufgrund dessen machen Sie erst die Banken Runde mit verschiedenen Anfragen und ein Finanzierungsbeispiel, dann kann man anders seine Traumimmobilie suchen.



Ratenzahlung ist es was für mich ?

Um zu testen und sich ein Bild zu machen , was die monatliche Belastung pro Monat mit einem macht und wie man dann lebt, sollte man eine Testphase durchlaufen wo man schaut wie sich das anfühlt , kommt man gut finanziell über die Runden. Legen sie den Differenzbetrag zwischen Miete und Ihrer Wunschrate zur Seite auf ein separates Konto und schauen wie sie zurecht kommen. Eine Testphase von ca. 4 -6 Monaten , gibt Sicherheit.


 
Renovierung die heimliche Doppelbelastung

Da hat man seine Traumimmobilie gefunden, aber muss diese noch Renovieren. Das geht nicht nur zusätzlich an die nervliche Belastung sondern auch ans Geld. Man bezahlt die alte Miete zusätzlich, weil die gekaufte Immobilie noch nicht bewohnbar ist. Dies sollte man bei der Finanzierung unbedingt mit einkalkulieren. So eine oft hohe Zusatzbelastung, bricht vielen das „Genick“, bevor sie ihr neues Domizil richtig genießen können. 



Die Versteckten Ausgaben der Bank verheimlichen?

Ja es ist verlockend, die Ausgaben pro Monat etwas zu schönen um den Kredit zu bekommen. Die Aussage dann sparen wir eben ein wenig , das ist kein Problem, wird oft sehr leichtfertig getroffen. Aus der Erfahrung heraus , kann ich sagen „Nein sie schaffen das nicht „ auch wenn es erst wenig klingt , fehlen ihnen pro Monat einige Euros wenn sie diese nicht mit einkalkulieren. Also seien sie bei der Kreditvergabe bei der Selbstauskunft ehrlich mit sich selbst. Das erspart den späteren Verlust , der Traumimmobilie. 


 


 


 


 


 


 


 


 


Einfamilienhaus vs. Eigentumswohnung

Für wen lohnt sich was ?




Einfamilienhaus

Eine sehr gute Investition ist sicher das Einfamilienhaus , vor allem wenn man jung ist , ist der Platz für eine Familie wunderbar. Die Kinder spielen im Garten, das Obst oder Gemüse wird frisch angebaut und in der Nachbarschaft gibt es viele Kinder zum spielen. Ein Ort des wohlfühlen, die Kita und die Schule sind um die Ecke . Dennoch kann man nicht sagen Einfamilienhaus ist nur etwas für junge Leute, es gibt viele Ältere die vom Garten und Haus profitieren, heißt es doch nicht „wer Rastet der Rostet“ , und im persönlichen Umfeld, kann ich sagen das die Leute mit einem Garten eher fitter sind. Aber Vorsicht ,vor einer Überschätzung, in vielen Fällen benötigt man irgendwann Hilfe am Haus, hat man eine Familie die für einen da ist , und unter die Arme greift, ist es kein Problem, alle anfallenden Arbeiten zu meistern. Vielleicht ist genug Platz, das die Familie mit einzieht . Sollte man keinen haben , wächst einem die immer wieder anfallenden Arbeiten oft über den Kopf. Hier sollte man schauen wie man entweder die Arbeiten abgeben kann, Firmen beauftragen kann oder ob man nicht dem Stress aus dem Weg geht und das Haus verkauft und sich eine kleine Eigentumswohnung mit Balkon kauft. Empfehlen kann man nicht, jeder Mensch ist anders und hat andere Vorstellungen. Sollte man ein Haus selbst bauen, empfehle ich wirklich sich damit zu befassen . Wer hier schon etwas vorsorgt, hat im Alter weniger Probleme. 



Eigentumswohnung

Eigentumswohnungen, gibt es mittlerweile auch in rauen Mengen, oft sind diese auf den ersten Blick nicht so groß und frei wie ein Einfamilienhaus mit Garten.Dennoch hat diese Sache auch einige Punkte die für einige Menschen passender sind als ein Haus. Eine Eigentumswohnung, macht zum Beispiel Sinn, wenn man aufgrund der Arbeit viel Reisen muss oder einfach auch in der Nähe seiner eigenen Firma sein muss. Oft gibt es auch welche die sagen, ich verreise mindestens dreimal im Jahr, bei der Wohnung mach ich die Tür zu, keiner muss sich kümmern kommen. Heißt man ist unabhängiger mit der Wohnung, die Hausgemeinschaft kümmert sich im gesamten um den Hausbestand, Wartung etc. machen meist beauftrage Firmen. Ein Hausmeister stellt den Müll raus und kümmert sich meist um die Grünpflege um das Haus herum. Diese Dinge, sparen natürlich unheimlich viel Zeit und man ist dadurch flexibler. Hier gibt es nur das große Problem , man ist schon darauf angewiesen, das die Hausgemeinschaft nicht mit Tyrannen voll ist, ein Nachbarschaftsstreit ist aufgrund der Nähe durch Kleinigkeiten schnell hervorgebracht. Also hier gilt , reden sie miteinander, die Kommunikation ist oft alles .


Methoden, Dämmstoffe und Ihre Kosten bei der Dachdämmung


Grundsätzlich muss man nach Einhaltung der EnEV , nicht zwingend das Dach dämmen. Warum aber dennoch in manchen Fällen das gedämmte Dach , sinnvoll ist , werden wir hier kurz schreiben. In der EnEV ist nur vorgeschrieben das die oberste Geschossdecke gedämmt sein muss, sollten sie also das Dach nicht nutzen wollen, können sie sich die Kosten des komplett Ausbaus sparen und eine einfachere Option wählen, um den Dachboden zu nutzen, hierfür eignet sich begehbares Dämmmaterial. Dennoch sollte man immer bedenken , das über ein schlecht gedämmtes Dach bis zu 30% der Wärme entgleitet. Sollte man den Dachboden als Wohnraum nutzen wollen, sollte man schon etwas umfangreicher die Dämmung gestalten und eine Dampfbremse und Verkleidung mit einbauen. Bei besonderen baulichen Maßnahmen, kann man einer Dämmung die zu einem besseren energetischen Standard führt, eine Finanzzuschuss in der Höhe von bis zu 10 % der Gesamtkosten , bis maximal 10.000,00 € beantragen. Hierbei hilft ihnen Ihre KfW Förderbank.


Verschiedene  Methoden

Es gibt die Untersparrenndämmung, die Zwischensparrenndämmung und die Aufsparrendämmung,welche man sich wählt und welche für einen selbst geeignet. Oft entscheidet aber das handwerkliche Geschick, die Art der Dämmung die gewünschten Materialien den Preis. Die Dämmstoffe sind in verschiedene Gruppen klassifiziert, das heißt , je kleiner der Wert desto besser die Dämmwirkung.


Die Aufsparrendämmung


Ist mit Abstand die teuerste Dämmung , und lohnt sich nur dann wenn das Dach sanierungsbedürftig ist und man die Dacheindeckung erneuern muss. Denn bei der Art von Dämmung müsste sonst in viel Feinarbeit, die Dachziegel abgenommen werden . Heißt hat man ein intaktes Dach, muss man es für diese Art der Dämmung komplett abdecken, dieser Aufwand ist immens. Bei der Aufsparrendämmung kann man fast alle gängigen Dämmstoffe verwenden, besonders Glas- oder Mineralwolle bieten sich da an . Zusätzlich benötigt man eine Schalung. Die Kosten, belaufen sich auf ca. 100 – 150 €/m², günstiger könnte es werden , sollte man die Möglichkeit haben,und das Dach gut sein, sollte man sich mit der Einblasdämmung beschäftigen . 


 

Zwischensparrenndämmung


Hier gilt grundsätzlich, sollte man die vorgeschriebenen Dämmwerte erreichen wollen, muss man bei der Dachdämmung von innen, die Dachsparren doppelt anbringen günstig ist eine Stärke von 20 – 24 Zentimetern. Um es einfach zu gestalten , kann man auf den Sparren direkt ein Kantholz schrauben und erhält damit die notwendigen Sparrenntiefe. Man könnte aber auch den komplizierteren Weg gehen, und beidseits der Sparren je ein Brett ausrichten und befestigen. Wer keine Unterspannfolie benutzen möchte , sollte zwischen dem Dach und dem angebrachten Dämmstoff einen mindestens 2-3 cm großen Spalt , für die Zirkulation der Luft lassen. 



Untersparrenndämmung


In manchen Gebäuden besteht eine Dämmschicht, diese ist aber nicht mehr ausreichend, für diese Variante, bietet sich die Untersparrenndämmung an . Hierbei kann man selbst als nicht großer Handwerker, selbst mit anfassen. Die Dämmschicht wird direkt unter den Dachsparren angebracht. Hierbei ist zu sagen das man da man den Raum verkleinert auf die Deckenhöhe achten muss, um zum Schluss auch noch stehen zu können. Diese Art der Dämmung ist die günstigste und einfachste. Achten sollte man darauf, das die schon vorhandene Dämmschicht, intakt ist. Ein mögliche Beplankung der vorhandenen Dämmung kann durchaus beim abnehmen, Schäden der Dämmfolie verursachen. Allerdings muss eh eine neue Dampfbremsfolie unter der neuen Schicht angebracht werden, so das es nicht so schlimm ist. 


 


Fazit :

 Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Nein hierbei ist es wirklich entscheidend welchen Zustand das Haus und die vorhandene Dämmung hat. Ein gut gedämmtes Dach, hält viele Jahre und sollte ordentlich gedämmt sein.Gegen einen zusätzlichen Abstell- oder Wohnraum, haben auch die wenigsten Menschen etwas einzuwenden. Mehr Platz durch überschaubare Kosten. 


 


Was passiert, wenn der Hausbau nicht fertiggestellt wird oder es zu Verzögerungen kommt?


Da ist es soweit , bei vielen liegen die Nerven blank. Der herbeigesehnte Hausbau, entpuppt sich als Katastrophe. Gerade in der derzeitigen Corona Krise, kommt es überall zu Verzögerungen verschuldet durch Lieferverzögerungen. Manche haben bislang bei Ihrem Bau noch nichts gemerkt da sie vermutlich eine sehr gut vorausschauende Baufirma beauftragt haben, andere wieder trifft es hart. Die Wohnung ist gekündigt, das Umzugsunternehmen beauftragt, all das obwohl der Fertigstellungstermin um Wochen nach hinten verschoben ist. Einige kleine Tipps, kann ich Ihnen mit auf den Weg geben. 


Das erste was man versuchen sollte , wenn es auf der Baustelle stagniert, ist der Firma mitzuteilen, das sie einen Vertrag eingegangen sind und die wahren Gründe zu erfragen . Sollte die Firma aufgrund einer plausiblen und nachweislich , höheren Gewalt. Zum Beispiel in Zeiten Corona, wegen Schließung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ,die Fertigstellung nicht schaffen , hat man recht wenig handhabe gegen die Firma,. Sollte es zu eher unglaubwürdigen Ausreden kommen, sollte man dies durch einen Sachverständigen prüfen lassen. Denn wenn es nicht weitergeht auf der Baustelle und die nächste Teilbetrag der Kreditsumme wird nicht abgerufen , verlangen die meisten Kreditgeber , Bereitstellungszinsen dafür. In den meisten fällen hat man das Recht auf Erstattung gegenüber der Baufirma. Dies aber nur , bei den o.g. Punkten 


Grundsätzlich, sollte man Hand in Hand mit alle beteiligten Firmen des Hausbaus, arbeiten. Wichtig ist die Zeitliche Abfolge so zu gestalten , das alle pünktlich beginnen können. Fragen Sie bei Verzögerungen nach , und lassen sich nicht mit inhaltslosen Aussagen abspeisen. Prüfen Sie ob es an der fehlerhaften Planung des Bauprojektes lag oder an der Corona Krise . 


Richten und bezahlen Sie nur , wenn die Leistungen erbracht sind. Oft sind derzeit Firmen in kleineren oder größeren Schwierigkeiten und verlangen verfrüht Geld vom Kunden. Nur lassen Sie sich das nicht aufbürden. Halten Sie sich an den ausgarbeiteten Plan, der Rückzahlung. Denn sollte ein Mängel auftauche, hat man keinerlei Druckmittel mehr zur Beiseitigung des Problems. Schlimmster Fall wäre , wenn die Firma in Insolvenz gehen würde, dann wäre auch das zu früh bezahlte Geld weg. 





Was ist die Wohn- , Konstruktions- und die Netto- Raumfläche 


Konstruktions-Grundfläche (KGF)

Ist die Summe der Grundflächen, aller aufgehenden Bauteile, im besonderen die nicht nutzbaren Wände bzw. Standflächen. Hierbei werden die Fertigmaße der Bauteile in Fußboden Höhe inklusive Putz aber auch Bekleidungen berechnet. Oft wird die KGF allerdings durch die Differenz von Brutto-Grundfläche (BGF) und Netto- Raumfläche (NRF) ermittelt.


Nettoraumfläche (NRF)

Die Nutzungsgruppen werden unterteilt in die Nutzungsfläche (NUF) , die Technikfläche (TF) und die Verkehrsfläche (VF).

Grundsätzlich versteht man unter der Netto-Raumfläche, sie Zusammenfassung aller nutzbare Grundflächen eines Gebäudes. Die Berechnung ist wie folgt:



Nettoraumfläche = Nutzfläche + Technische Funktionsfläche + Verkehrsfläche



Nutzfläche kurz NUF , beinhaltet die Summe aller nutzbaren Fläche. 

Technikfläche kurz TF,  umfasst die Flächen die für die Haustechnischen Anlange notwendig sind.

Verkehrsfläche kurz VF, Hier sind die Flächen der Verkehrserschließung bzw der sicherung wie Treppen , Fluchtwege etc.


Was ist der Unterschied zwischen Nettogrundfläche und Wohnfläche?

Hierbei gibt es oft Fehler und diese beiden verwechselt , oder aber nicht korrekt berechnet. 


Bei der Netto-Raumfläche wird der Putz sowie Bereiche wie Terrasse , Wintergarten komplett mit einbezogen und berechnet.

Bei der Wohnfläche werden 3% wegen des Putzes abgezogen, außerdem zählen Loggia, Wintergarten meist nur zu einem Viertel bis maximal zur Hälfte zur Wohnfläche.Auch beim ausmessen der Dachschrägen gibt es diverse Unterschiede bei der Bemessung. 


Oft werden diese Punkte nicht bei der Bemessung beachtet, deswegen Augen auf und die Räume selbst nachmessen oder aber Sie beauftragen uns damit . 



Was ist die Brutto - Grundfläche eines Gebäudes?


Kurz zusammengefasst, entspricht die Grundfläche, jede Stelle an die das Gebäude den Boden berührt. Diese Form der Grundfläche ist ähnlich der „bebauten Fläche“. Gemessen wird an auf den fertigen Böden, Wänden oder dem Außenputz. Auch die oberen Etagen eines Gebäudes,zählen mit zu der Grundfläche. Somit ist die Grundfläche ähnliche der Geschossfläche. 

Die Bruttogrundfläche (BGF) wird gemessen an den Außenmaßen, dies bedeutet das die Wände mitberechnet werden. Deswegen wird mit der Din 277 Norm die BGF in die Netto-Raumfläche (NGF), die sich wiederum unterteilt in die Nutzfläche (NUF), Technische Funktionsfläche (TF) sowie Verkehrsfläche (VF ). Als zweiter Teil er Berechnung dient die Konstruktions-Grundfläche ( KGF) unterteilt. Letztendlich dienen diese Flächen zur Berechnung einer Bebauung und auch zur Ermittlung der Kosten. Auch wenn dies oft gehört wird, zählt die Wohnfläche nicht zur Bruttogrundfläche und wird gesondert nach der der Wohnflächenverordnung berechnet. 



BGF – Brutto-Grundfläche


Ist die Bezeichnung für die Zusammenfassung aller Grundflächen und aller Grundrissebenen. Die BGF errechnet man Etagen weise. Es gibt zwei Arten , der Regelfall und der Sonderfall. Im Regelfall werden alle umschlossenen Räume und Flächen dargestellt . Im Sonderfall werden Loggien , Terrassen etc. mit eingepflegt heißt es werden auch Flächen einbeziehen die Konstruktiv verbunden aber nicht vollständig erschlossen sind. Grundsätzlich gilt, Konstruktionsgrundflächen , die zwischen R und S liegen , werden dem Bereich R zugeordnet. 



Heißt im direkten Vergleich mit der Geschossflächen Bemessung, das es sich hier um die Gesamte Bemessung aller Geschosse einschließlich der nicht als Vollgeschoss geltenden Dachgeschosse und auch sämtlicher Kellerräume oder Tiefgaragen handelt. Aus der Brutto-Grundfläche ausgenommen , ist die nicht nutzbare Dachfläche und in einem Geschoss mit hohen Decken, eine Zwischenebene ( Bsp: Galerie ) . 


Somit ist die Berechnung der BGF eine sehr wichtige Zahl , bei der Wertermittlung Ihrer Immobilie beim Sachwertverfahren. Sollten Sie Bedarf haben , sprechen Sie uns an.


 

KfW Programme und Ihre Zuschüsse


Wer ein Haus , energetisch saniert oder ein saniertes Haus kauft oder.., schaut bei den KfW Programmen nach. Diese fördern mit geringen Zinsen viele Projekte. Das Programm wird aus dem CO2 Gebäudesanierungsprogramm des Bundes­ministeriums für Wirt­schaft und Energie finanziert.



Energieeffizient Sanieren-Kredit – greift bei kompletter Sanierung oder aber auch bei einzelnen energetischen Maßnahmen.

- 48.000,000 Euro für die Sanierung zum KfW Effizienzhaus

- 10.000,00 Euro für Einzelmaßnahmen

- für private Eigentümer

- Bei Kauf eines sanierten Hauses


 

Was wird gefördert?

- Dämmung des Daches, der Kellerdecke, der Fassade und zusätzlicher Sonnenschutz, Fenstererneuerung inkl. Sonnenschutz, Eine neue Lüftungs­anlage, Erneuerung der Heizungs­anlage, Eine Solarthermie-Anlagen, energetische Fachplanung , Einbau einer Photovoltaik-Anlage.


 

Wichtig : die energetische Förderung ist nur für Häuser oder Gebäude die ihren Bauantrag oder ihre damalige Bauanzeige vor dem 1.2.2002 gestellt haben und wo die Maßnahmen zu einem KfW-Effizienzhaus - Standard führen. Außerdem muss ein Experte für Energieeffizienz mit eingebunden werden. 


 

Eine zweite Möglichkeit, ist die Förderung von Einzelmaßnahmen:

Hierzu gehören einige Sanierungsmaßnahmen , Wärmedämmung von Dächern, Kellern, von Geschoss­decken, Der Ersteinbau oder die Erneuerung der Lüftungs­anlage, Erstanschluss für Nah und Fernwärme, Die Verbesserung der bereits installierten Heizungsanlage und die Erneuerung von Fenster und Außen­türen. Diese Förderungen gehen nur dann , wenn die beantragten Einzelmaßnahmen bestimmte technische Mindest­anforderungen erfüllen. 

Eine Förderung von Baunebenkosten, Wiederherstellungskosten und Beratungs-Planungskosten können auch gefördert werden. Im Internet findet man hierzu einige Downloads mit detaillierten Liste. 


Bei einer Nachfinanzierung bereits begonnener oder abgeschlossener Vorhaben oder bei Ferienhäusern, kann man keinen Antrag auf Förderung stellen. Für die Photovoltaik-Anlagen gibt es gesonderte Förderung –Erneuerbare Energie-Standard.


Wenn man sich genau mit den Fördermaßnahmen befasst, stellt man fest, das einige kombinierbar sind. Man kann also Energieeffizient Bauen und sanieren-Zuschuss Baubegleitung als auch Energieeffizient Sanieren-Ergänzungskredit und wenn nötig Barriere Reduzierung Zuschuss zusätzlich beantragen. 



Wer hat ein Anrecht auf Förderung? 

  1. Eigentümer eines Ein oder Zwei­familien­hauses oder Wohnung, wo maximal 2 Wohneinheiten sind 
  2. Käufer eines Sanierten Ein- oder Zwei­familien­hauses oder Wohnung sind
  3. oder aber eine Wohnungs­eigentümer­gemeinschaft als Privatperson sind


 

Achtung je höher ihre zukünftige Energieeffizient ist desto höher ist der Zuschuss. Bsp. Ein KfW Effizienzhaus 55 , bis zu 48.000 Euro gefördert ( 40% der förderfähigen Kosten von max. 120.000 Euro) aber bei KfW 115 sind es nur noch 30.000 Euro ( 25% der förderfähigen Kosten max. 120.000 Euro), hierbei sieht man die Unterschiede , es gibt aber noch mehr Effiizenshäuser. Bei Einzelmaßnahmen wird man bis zu 10.000 Euro gefördert ( 20% der förderfähigen Kosten von max. 50.000 Euro).


 

Fazit : Man muss wirklich gut recherchieren, welches Programm zu einem passt und individuell schauen welche Förderungen kombinierbar sind. 


Die meist gestellten Fragen im Immobilienbereich während der Corona Pandemie
 

 Oh ja man kann sagen, das Virus hat uns alle im Griff, normaler Alltag , bei keinem mehr vorhanden. Wusste man vor der Pandemie, seine Möglichkeiten oft nicht zu schätzen, wei0 man es jetzt ganz sicher. Die meisten freuen sich schon über kleine Lockerungen, ja man weiß erst zu schätzen was man hatte, wenn man es nicht mehr hat. Freunde treffen , Familienfeiern, Eis essen, Grillen mit Freunden , Einkaufen wann man möchte usw. Auch die Immobilienbranche trifft der Virus, derzeit ist eine genaue Prognose noch nicht abzugeben, allerdings werden wie es aussieht, die Mieten erst einmal nicht steigen . Wir beantworten euch jetzt einige der meist gestellten Fragen:



Umziehen,  ist es derzeit möglich oder nicht??

 Oft kommt es einfach alles schlimmer als man es erwartet, da freut man sich seit Wochen auf den Umzug ins neue Reich, da kommt die Pandemie dazwischen. Die Frage die sich einige stellen, darf ich überhaupt umziehen und wenn ja was ist zu beachten. 

 Das Umziehen an sich ist erlaubt , allerdings dürfen nur Familie/Freunde anpacken die dem eigenen Hausstand angehören. Das ist nicht viel bedenkt man die Masse einer 3 Zimmer Wohnung . Die einzige wenn auch oft sehr teure Alternative derzeit , ist die Wahl eines Umzugsunternehmen, diese dürfen derzeit noch arbeiten. Da es oft finanziell nicht eingeplant ist , muss man sich viele Angebote einholen und schauen wie man mit den Unternehmen zueinander findet. 

Achtung fragen Sie zusätzlich beim Gesundheitsamt an, welche speziellen und weiteren Einschränkungen in ihrer Gemeinde sind. 



Was soll ich tun, ich kann die Miete nicht bezahlen??


 Hier hat sich der Staat , schon direkt was einfallen lassen. Er hat einen zusätzlichen Kündigungsschutz eingeführt, allerdings nur bei denen, wo nachweislich die Pandemie an der Zahlungsunfähigkeit der Miete schuld ist. Eine Nachzahlung der Miete inklusive der Nebenkosten muss bis spätestens 30. Juni 2022 erfolgen, in einigen Fällen könnte es zu Verzugszinsen kommen. Informieren sie sich rechtzeitig und sprechen mit Ihrem Vermieter, ein Gespräch hat oft eine positive Wirkung. Bislang wurde der Zeitraum 1.4.2020 bis 30.6.2020 als Möglichkeit der Aussetzung der Miete festgelegt. Halten Sie für Ihren Vermieter eines der folgenden Dinge bereit:


  • Antragstellung/ Positiver Bescheid der Gewährung von staatlicher Hilfe


  • Eidesstattliche Versicherung


  • einen Nachweis ihrer Verdienstausfälle


  • Bescheid Ihres Arbeitgebers 




Sollte man Jetzt eine Immobilie kaufen ?

 Derzeit kann man den Markt noch nicht einschätzen, bislang zum jetzigen Zeitpunkt, hat der Corona Virus , noch keine konkreten Auswirkungen auf die Preise. Inwieweit die einbrechende Börsenkurse oder Preise wegen Nichtkauf, sich verändern , kann man nicht sagen. Es wird vermutet das es nach der Krise günstigere Mieten und Kaufpreise geben wird. Die Bauzinsen werden steigen, da der Staat in die Hilfsprogramme investiert. Heißt steigen die Bundesanleihen, steigen die Bauzinsen. Für eine gute Prognose ohne Hellseher Kugel, müssen wir uns gedulden, und den Markt beobachten. 



Hausbau – Ja oder Nein?

 Bislang hat die Pandemie, keinen Einfluss auf Ihren Hausbau. Die meisten Baufirmen , arbeiten normal weiter und nehmen Aufträge an. Was jetzt für die zukünftigen Hausbauer positiv ist, sie haben Zeit zu planen , die Hausbau Anbieter zu vergleichen und ihr Traumhaus zuhause auszusuchen . Informieren Sie sich online, wie sind die verschieden Abläufe eines Hausbaus. Schreiben Sie Banken an und sehen ob sie eine Beratung zur Finanzierung erhalten können. Oft bieten die Banken , das in der jetzigen Zeit , online an.

 Auch der Besuch beim Notar, ist derzeit , sogar bei einer Ausgangsbeschränkung, noch machbar.


 


 






 


 


 


 



 


 


 



Bleiben die Immobilien Preise oder werden Sie fallen? 


Bis vor dem Anfang der Pandemie, stiegen die Immobilien Preise, stets und ständig. Experten warnten davor, das irgendwann ein externer Schock kommt. Nun haben wie diese Bremse, innerhalb kürzester Zeit. Wie sich dieses jetzt auf die Preise legt, bleibt abzuwarten. Allerdings ist der Shut Down für die Wirtschaft, infolge der Corona Pandemie, ein wirtschaftlicherer Schock, der vermutlich die Preise in den nächsten Monaten nach unten drückt. Es werden viele kleine Geschäfte , ihre Kredite nicht mehr bedienen können, und verlieren dadurch ihre Häuser/ Geschäfte. Ehe die Wirtschaft wieder angekurbelt wird, gibt es sicher einige kleine und große Schwierigkeiten. Wie sich die Geschäfte nach dieser Pandemie entwickeln , steht absolut in den Sternen. 


Laut einiger Analysen, werden die Preise um 10- 25% sinken. Es wird zu Notverkäufen und Zwangsversteigerungen kommen. Es wird einiges auf uns zukommen, da es doch einige Firmen nicht schaffen werden, an ihre Erfolge anzuknüpfen wie vor der Pandemie, dadurch entsteht ein Einkommensverlust. Je größer die Rezession in Deutschland, desto tiefer wird der Immobilienmarkt sinken. 



Die Zahl der auf dem Markt befindlichen Immobilien Angebote,ist gesunken. Der momentane Einbruch ist sicher nur von kurzer Dauer . Eine Erholung der Kaufpreise ist zu Ende 2021 zu erwarten. Laut einigen Instituten erwartet Deutschland , eine erneute Zuwanderungswelle, aufgrund der hier guten Infrastruktur, und dem Umgang mit der Pandemie. Dennoch steigen die Kaufpreise bislang noch, eine Eigentumswohnung ist um knapp 2,8 % gestiegen,Ein und Zweifamilienhäuser verteuerten sich um knapp 2,7 % . Die meisten Ökonomen sehen das mit Skepsis, denn es werden einige Finanzierungsmodelle platzen. Derzeit geht die Bundesbank von einer vermeintlichen Überbewertung der Immobilienpreise von bis zu 30 % in den Städten. Die entstehenden Unterschiede zwischen Miet- und Kaufpreisen wird auf gut oder lang zu Fragen über die Finanzstabilität führen. 

Im Moment allerdings, sind dies alles nur Prognosen, wir werden sehen wo uns der Tatsächliche Weg hinführt. 


 



Was ist eine Immobilienblase ? 


UM erst mal vorweg zu greifen , lösen wir erst einmal das Rätsel um den Begriff Immobilienblase. Hier spricht man von einer speziellen Form der Spekulationsblase. Solch eine Blase entsteht, wenn ein Käufer so verzweifelt ist oder beziehungsweise bereit , einen viel höheren Preis für eine Immobilie zu zahlen , als der Wert ist. Hier heißt es, die Nachfrage bestimmt den Preis. Das Wort Blase , bedeutet das es immer weiter wächst, da immer mehr Nachfrage besteht, Grund uns Boden sind teils so teuer wie nie, es entsteht ein riesiger Hohlraum. Ist der Tag X gekommen, passiert es, die Blase platzt, und dann fallen die Preise. 



Die Entstehung einer Blase kann man kurz, wie folgt beschreiben:

  • Einkommen wachsen , viele denken an Kaufpreis
  • Die Kreditvergabe ist derzeit einfacher als je zuvor, einfach gestaltete Kredite oft sogar ohne Eigenkapital
  • Der Wohnraum ist knapp, die Nachfrage größer als Wohnraum vorhanden
  • Die Kaufpreise sind oft nach oben geschnellt , viel schneller als die Mietpreise
  • Immobilienspekulanten drängen sich auf den Markt 
  • Sollte der Kaufpreis der Immobilie, höher als 30 Monatskaltmieten sein , sieht man die Tendenz das Markt überläuft.


 

Was wäre wenn die Immobilienblase platzt?


Sollte irgendwann , die Nachfrage sinken , heißt das Angebot ist stärker als die Nachfrage, fallen die Immobilienreise innerhalb kürzester Zeit in den Keller. 


Dies kann man kurz wie folgt beschreiben

  • Es wird mehr Wohnraum gebaut , als tatsächlich benötigt wird
  • Die Banken erhöhen die Zinsen, manche können die Kreditabzahlung nicht mehr bedienen , dadurch entstehen Zwangsversteigerungen 
  • Käufer sind nicht mehr bereit, die überteuerten Preise zu bezahlen
  • heißt Zuviel Wohnraum dadurch Leerstand, es entsteht ein schneller Preisverfall


Achtung, solch eine Entwicklung gab es schon einmal in den USA!
Das Jahr  2007 , zeigte uns , am  Beispiel der Immobilienblase in den USA , wie schnell es gehen kann. Damals 2007 begann die weltweit größte Immobilienkrise in den USA. Auch da waren die Banken der Auslöser dieser Problematik, diese vergaben Kredite an Personen mit geringerem Einkommen, da ein niedriges Zinsniveau herrschte. 2007 zogen die Zinsen recht zügig an , viele Menschen waren gezwungen , zu verkaufen, da sie die Kredite nicht mehr bedienen konnten. Aufgrund der vielen Verkäufe, rutschten die Preise für eine Immobilie in den Keller. Mancher Ortes kam es zu Panik Verkäufen, und somit gingen die Preise in ein Rekordtief. Der spürbare fast identische Verlauf, hier in Deutschland, lässt aufhorchen.


 

WGs auch im Alter oder ein Mehrgenerationshaus, welche Möglichkeiten gibt es?


 Manchmal kommen viele Dinge unverhofft und man ist plötzlich alleine, was für den einen kein großes Problem darstellt ist für manche Menschen ein Albtraum. Es gibt aber auch einfach Paare die ihr Stück Freiheit behalten wollen und in einem Haus und Garten alleine es nicht mehr körperlich schaffen. 

 Aufgrund dessen gibt es doch einige neue Modelle die im Kommen sind und sich schon bewährt haben.



Mehrgenerationshaus mit der eigenen Familie

Ein großes Plus ist es. mit der eigenen Familie in ein Haus mit Einliegerwohnung oder eine Doppelhaushälfte zu ziehen denn das hat einige Vorteile. Die Kinder und Enkel profitieren genauso wie die ältere Generation, kann man sich die Arbeit doch etwas nach dem Alter aufteilen. Es ist immer jemand im Haus der zur Familie gehört. Man ist in der Nähe und dennoch für sich. Aber man muss meist kaufen, Mietwohnungen / Häuser sind in diesem Rahmen sehr selten.


Mehrgenerationshaus mit verschiedenen Familien und Generationen

Ein System was sich zurzeit sich immer mehr Beliebtheit erfreut. Wohnen im Mehrgenerationenhaus. Die jungen Mieter, meist weit weg von Zuhause haben eine Ersatz –Oma/Opa jemand der mal einspringt. Kinder haben Spielgefährten oder eine Möglichkeit nicht alleine da zu sitzen. Ältere haben die Möglichkeit das jemand da ist der mal schnell eine Wand streicht oder mit einem Einkaufen fährt. Ein Geben und Nehmen das Bestimmt die Art des Denkens und Lebens eines Mehrgenerationenhaus. Wie früher rückt man näher zusammen und schafft sich gegenseitig Hilfe und Freiräume in jedem Alter. Man fühlt sich beachtet und gebraucht egal ob jung oder alt. Eine gute Entscheidung, leider gibt es noch recht wenige Modelle.


Oder vielleicht eine WG im Alter

Eine WG—Kurzform für Wohngemeinschaft

Auch eine WG hat im Alter recht viele plus, man muss allerdings dazu sagen dass man hierfür wirklich anpassungsfähig und flexibel sein muss. Eine WG birgt viele Herausforderungen, gemeinsame Küche, gemeinsames Bad und evtl. gemeinsamer Garten/Balkon. Das ist eine Art des Wohnens die nicht für viele in Frage kommt. Gerade wenn man Jahrelang sein eigenes Leben geführt hat, birgt eine WG doch wieder einen großen Einschnitt in die „Freiheit“. Es hat aber auch einige Vorteile. Menschen die gerne unterwegs sind, Reisen für diese ist eine WG eine tolle Lösung. Man weiß die Wohnung ist nie unbeaufsichtigt .Man hat immer jemanden wenn man wünscht in der Nähe, man kann sich gegenseitig unterstützen. 


Fazit:

Man kann nicht sagen das ist gut das ist schlecht! Denn es kommt auf die jeweilige Situation und die Umstände an. Es hat jedes Modell für und wieder. Hier muss man sich genau überlegen was für einen in Frage kommt. 


 


 


 


 


 

 Mehrfamilienhäuser als Fertigbau gegen die Wohnungsnot


Einfamilienhäuser in Fertigbauweise sind längst gang und gäbe. Jetzt soll die serielle und modulare Bauweise auch auf Mehrfamilienhäuser angewandt werden. Der GdW hat dazu ein entsprechendes Pilotprojekt gestartet. Die Lösung für die Wohnungsnot in Deutschland?


Kurze Bauzeit und geringe Baukosten – Fertighäuser sind für viele angehende Eigenheimbesitzer eine attraktive Alternative. Jetzt soll dieses Konzept im großen Stil auf Mehrfamilienhäuser ausgeweitet werden. Das Ziel: Schnell mehr Wohnungen zu bezahlbaren Mieten schaffen. Initiator des Vorhabens ist der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW). Wie das Ganze umgesetzt werden soll und welche Herausforderungen es noch zu meistern gilt – wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.


 

Rahmenvereinbarung für serielles und modulares Bauen

Zusammen mit dem Bundesministerium, dem Hauptverband der Bauindustrie und der Bundesarchitektenkammer präsentierte der GdW Ende Mai 2018 sein Konzept. Insgesamt sieht es neun Typen zum seriellen und modularen Bauen für mehrgeschossige Neubauten vor. Sie sind das Ergebnis eines europaweit ausgeschriebenen Wettbewerbs. Mit ihren Angeboten gingen nun neun Teilnehmer einen Rahmenvertrag mit dem GdW ein. Bauherren könnten so aus den neun Wohnungsbaukonzepten wählen, ohne jeden Bau neu auszuschreiben und zu planen. Zudem profitieren sie bei den Fertighäusern von industriell hergestellten Bauteilen. Das bedeutet: Wohnungen können viel schneller gebaut werden. Das Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) hält sogar eine Bauzeit von nur sechs Monaten für realistisch.


Doch nicht nur die Bauzeit sinkt erheblich. Es fallen auch weniger Kosten an. Insgesamt rechnet man mit Ersparnissen von mindestens zehn Prozent im Vergleich zum Marktdurchschnitt.




Kosten senken und mehr Wohnraum schaffen

Schneller und günstiger – das kommt nicht nur den Bauherren, sondern auch Wohnungssuchenden zugute. Durch Engpässe beim Wohnungsangebot und steigende Mieten können sich immer weniger Menschen verfügbare Wohnungen leisten. Besonders in den Städten ist die Wohnungsnot spürbar.


Die Ursachen liegen auf der Hand: lange Bauzeiten und hohe Baukosten. Während Einkommen und allgemeine Lebenshaltungskosten seit dem Jahr 2000 um 28 Prozent gestiegen sind, legten die Baukosten ganze 50 Prozent zu. Eine Schere, die sich besonders bei Neubauten bemerkbar macht. Diese kosten heute bis zu 4.500 Euro pro Quadratmeter. Dadurch sind Nettokaltmieten von zehn Euro oder mehr pro Quadratmeter keine Seltenheit.


Nun sollen die neuen seriellen und modularen Baukonzepte den angespannten Wohnungsmarkt entlasten. Hier könnten Gebäude für nur 2.000 bis 3.200 Euro pro Quadratmeter entstehen. Für die Nettokaltmieten bedeutet das: Statt zehn Euro und mehr sind zwischen acht und neun Euro pro Quadratmeter möglich.


 


Attraktive Fertigbauweise


Vieles spricht also für die mehrgeschossigen Fertighäuser. Aber wie sieht es mit der Optik aus? Gehen Bauzeit- und Kostenersparnis zu Lasten des Aussehens? Ganz im Gegenteil, betont der GdW: Eine ansprechende Architektur sei Voraussetzung für das Konzept und den Rahmenvertrag gewesen.


Die Fertighäuser seien mit raumhoher Verglasung, abwechslungsreichen Fassaden und flächeneffizienten Wohnungsgrundrissen ausgestattet. Auch ausreichende Belichtung für einen hohen Wohnkomfort und optimale Energieeffizienz seien Teil der seriellen und modularen Bauweise. Zusätzlich werde ein Drittel der Wohnungen barrierefrei sein.


 

Herausforderung für Kommunen und Länder


Wie und wann das Pilotprojekt umgesetzt wird, hängt maßgeblich von den Kommunen und Ländern ab. So müssen Städte und Gemeinden zunächst einmal Bauland bereitstellen. Doch damit nicht genug. „Wir brauchen von den Bundesländern eine Typenbaugenehmigung für die Gebäude. Es kann nicht sein, dass immer alles neu geprüft wird“, findet der GdW. Die Bundesländer müssten zudem den Wohnungsneubau vereinfachen. Aktuell gibt es 16 Landesbauordnungen. Eine Angleichung sei laut Bundesministerium wünschenswert. Bisher zeigen sich die Länder jedoch wenig kooperativ. Es gibt also noch einiges zu tun, bevor die Mehrfamilienfertighäuser der Wohnungsnot ein Ende setzen können.